Ein blühender Baum ist jeder Baum, der Blüten bildet, um Samen zu produzieren. Die Definition eines blühenden Baums ist einfach: eine verholzte Pflanze mit Stamm, die Blüten zur Samenbildung nutzt. Diese Bäume sehen Sie überall in Parks, Gärten und an Straßen. Sie reichen von Eichen mit winzigen Blüten bis zu Magnolien mit handgroßen Blütenblättern.
Jahrelang dachte ich, nur die auffälligen zählen. Dann begann ich, bei Frühlingsspaziergängen durch meine Nachbarschaft genauer hinzuschauen. Die Ahornbäume in meiner Straße treiben kleine rote Büschel aus, noch bevor sich ihre Blätter öffnen. Die Eiche in meinem Garten lässt lange Kätzchen fallen – ihre Version von Blüten. Sobald ich lernte, sie zu erkennen, sah ich blühende Bäume in jedem Häuserblock.
Als ich zum ersten Mal Magnolien aus der Nähe betrachtete, wirkten ihre kelchförmigen Blüten wie von einem anderen Planeten. Jedes Blütenblatt war dick und wachsartig, fast wie Porzellan. Kirschbäume gingen den umgekehrten Weg mit Tausenden dünner Blütenblätter, die sich gleichzeitig an jedem Ast öffneten. Diese beiden Bäume zeigen, wie breit die Spanne der Blütenstile innerhalb derselben Pflanzengruppe ist.
Wissenschaftlich betrachtet gehören diese Bäume zu einer Gruppe namens Angiospermen. Sie bilden Samen in einer geschützten Struktur wie einer Frucht oder Hülse. Eine Kirsche umhüllt ihren Samen mit der Frucht, die Sie essen. Eine Magnolie versteckt ihre Samen in einem zapfenartigen Fruchtstand, der sich im Herbst öffnet. Kiefern und Fichten funktionieren umgekehrt. Sie lassen ihre Samen offen auf Zapfen liegen, ohne Blüte oder Fruchthülle.
Was also macht einen Baum zu einem blühenden Baum? Sie können sie anhand von drei einfachen Merkmalen erkennen. Erstens: Achten Sie auf breite, flache Blätter statt Nadeln oder Schuppen an den Zweigen. Zweitens: Halten Sie Ausschau nach sichtbaren Blüten zu irgendeinem Zeitpunkt im Jahr, auch nach kleinen. Drittens: Prüfen Sie, ob der Baum nach der Blüte Früchte, Beeren oder Samenhülsen bildet. Wenn alle drei Merkmale zutreffen, schauen Sie auf einen echten blühenden Baum.
Manche dieser Bäume täuschen mit ihren Blüten. Der Hartriegel ist das beste Beispiel für diesen Trick. Die großen weißen oder rosa Formen, die Sie bewundern, sind keine Blütenblätter. Es sind umgewandelte Blätter, sogenannte Hochblätter, die einen Cluster winziger echter Blüten in der Mitte umgeben. Man muss genau hinsehen, um die echten Blüten darin zu entdecken. Die Magnolie steht am anderen Ende als eine der ältesten blütentragenden Baumgruppen der Erde, mit Fossilien, die über 95 Millionen Jahre zurückreichen.
Sie können bei Ihrem nächsten Spaziergang durch Ihre Gegend anfangen, diese Bäume zu entdecken. Schauen Sie zuerst auf die Blätter, denn Laubbäume sind fast immer blühende Bäume. Prüfen Sie den Boden unter der Krone auf herabgefallene Blütenblätter, Früchte oder Samenhülsen. Hat ein Baum Nadeln und holzige Zapfen, ist er ein Nadelbaum und gehört nicht in diese Gruppe.
Ihre lokale Baumschule kennzeichnet Bäume als „Zier-" oder „Schattenbäume", aber beide Gruppen sind oft blühende Arten. Zierbäume wie Kirsche und Hartriegel werden wegen ihrer auffälligen Frühlingsblüte gewählt. Schattenbäume wie Eichen und Ahorne bilden ebenfalls Blüten, doch ihre Blüten sind klein und leicht zu übersehen. Beide Typen erfüllen dieselbe Aufgabe: Samen durch ihre Blüten zu bilden.
Versuchen Sie, diesen Frühling eine Liste der Bäume zu führen, die Sie bei Spaziergängen durch Ihre Nachbarschaft entdecken. Sie werden überrascht sein, an wie vielen Sie täglich vorbeigehen, ohne ihre Blüten zu bemerken. Die meisten Straßen in jeder Stadt haben mindestens fünf oder sechs verschiedene Arten innerhalb eines einzigen Häuserblocks. Jede blüht auf ihre eigene Weise, und jetzt wissen Sie, wie Sie sie von den nicht blühenden Bäumen um sie herum unterscheiden können.
Vollständigen Artikel lesen: Die besten blühenden Bäume für Ihren Garten