Wie wird der Tulpenbaum noch genannt?

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Tina Carter
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Der bekannteste andere Name für den Tulpenbaum ist Tulpenpappel. Man hört auch Gelbpappel, Whitewood, Kanubaum und Tulpenmagnolie. Alle fünf Namen bezeichnen ein und dieselbe Art. Das sorgt in Baumschulen und Gartencentern im ganzen Land für echte Verwirrung.

Die vollständige Liste der gebräuchlichen Namen des Tulpenbaums ist lang. In den USDA-NRCS-Unterlagen finden sich fünf Bezeichnungen: Tulip Poplar, Tuliptree, Yellow Poplar und Whitewood. Wo Sie leben, bestimmt, welchen Namen Sie verwenden. Holzhändler im Südosten der USA sagen Yellow Poplar. Landschaftsgärtner im mittleren Atlantikraum sagen Tulip Poplar. Ich habe einmal drei Baumschulen im selben Landkreis besucht und dieselbe Art unter drei verschiedenen Bezeichnungen gefunden. Die Verwirrung ist real und überrascht neue Käufer immer wieder.

Die Debatte Tulpenpappel vs. Tulpenbaum verursacht die meisten Verwechslungen. Das Wort „Pappel" im Namen lässt die Leute glauben, er sei mit echten Pappeln verwandt. Ist er nicht. Der richtige Name Ihres Tulpenbaums lautet Liriodendron tulipifera. Er gehört zur Familie der Magnoliengewächse. Echte Pappeln gehören zur Familie der Weidengewächse. Die beiden Gruppen teilen keinerlei nahe DNA. Frühe Siedler hielten das Holz für ähnlich wie Pappelholz, und der Name blieb hängen.

Der Name „Kanubaum" hat die meiste Geschichte. Ureinwohner Amerikas schnitzten Einbaumkanus aus Tulpenbaumstämmen. Sie wählten diese Art, weil das Holz weich und geradfaserig ist. Urwaldstämme wurden breit genug, um Boote für bis zu 20 Personen zu schnitzen. Daniel Boone benutzte ein Tulpenbaum-Einbaumkanu, um seine Familie den Ohio River hinunterzubringen.

Möglicherweise kaufen Sie im Baumarkt „Whitewood"-Bretter, ohne zu wissen, dass Sie mit Tulpenbaumholz arbeiten. Der Name kommt von der blassen, cremefarbenen Farbe des frisch geschnittenen Holzes. Möbelschreiner und Ausbautischler schätzen es, weil es Beize gut annimmt. Es lässt sich sauber bearbeiten, ohne zu spalten. Der Holzhandel verwendet diese Bezeichnung seit über einem Jahrhundert.

Mein bester Tipp für Sie: Verwenden Sie den wissenschaftlichen Namen Liriodendron tulipifera, wenn Sie in einer Baumschule kaufen. Das habe ich gelernt, nachdem ich online einen „Tulpenbaum" bestellt und stattdessen eine Tellermagnolie erhalten hatte. Der Verkäufer wollte mich nicht betrügen. Er verwendete einfach einen anderen gebräuchlichen Namen für einen anderen Baum. Der lateinische Name beseitigt jedes Rätselraten. Sie bekommen jedes Mal die richtige Art, ohne Hin und Her.

Schreiben Sie den Namen auf eine Karte und geben Sie sie dem Personal in der Baumschule. Die wissen dann genau, was Sie möchten, egal welcher regionale Name auf ihren Etiketten steht. Ich sage Freunden auch, dass sie den lateinischen Namen auf dem Pflanzenetikett prüfen sollen, bevor sie bezahlen. Ein kurzer Blick bewahrt Sie davor, den falschen Baum mit nach Hause zu nehmen und sich später mit einer Rückgabe oder einem Umtausch herumschlagen zu müssen.

Sie sollten auch wissen, dass die Namensverwirrung sich auf den Onlinekauf erstreckt. Ich habe letzten Frühling auf einer großen Garten-Website nach „Tulpenbaum" gesucht und Ergebnisse für drei verschiedene Arten erhalten. Eine war der echte Tulpenbaum, eine war eine Japanische Magnolie und eine war ein Chinesischer Tulpenbaum. Nur eine hatte den richtigen lateinischen Namen auf dem Etikett. Das war die einheimische Art, die ich wollte. Am sichersten kaufen Sie in einer örtlichen Baumschule, wo Sie den Baum persönlich sehen können. Sie können das Etikett prüfen und bestätigen, was Sie kaufen, bevor Sie Ihr Geld ausgeben.

Lassen Sie sich von der Namensverwirrung nicht davon abhalten, diesen großartigen Baum zu pflanzen. Behalten Sie einfach im Hinterkopf, dass Tulpenpappel, Gelbpappel, Whitewood, Kanubaum und Tulpenmagnolie alle dasselbe bedeuten. Verwenden Sie beim Kauf den lateinischen Namen, und Sie bekommen jedes Mal genau das, was Sie suchen.

Vollständigen Artikel lesen: Tulpenbaum: Kompletter Pflanzratgeber

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