Welche Pflanzen sollte man mit Bittersalz behandeln?

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Paul Reynolds
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Samuel Fitzgerald
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Die besten Pflanzen, denen Bittersalz hilft, sind Tomaten, Paprika, Rosen, Auberginen und Gurken. Diese Kulturen verbrauchen Magnesium schneller als die meisten anderen in Ihrem Garten. Anzeichen eines Mangels zeigen sich bei ihnen zuerst, wenn Ihr Boden diesen wichtigen Nährstoff nicht mehr ausreichend liefert.

Die Verwendung von Bittersalz für Tomaten ist die häufigste Anwendung unter Hobbygärtnern. Ihre Tomatenpflanzen bilden schwere Früchte, die Magnesium aus den älteren Blättern ziehen. Ich habe das letzten Sommer an meinen eigenen Reihen getestet und die Hälfte des Beets monatlich behandelt. Die mit Bittersalz behandelten Pflanzen behielten ihre dunkelgrüne Farbe drei Wochen länger als die unbehandelte Hälfte. Ihre Paprika und Auberginen reagieren genauso, da sie zur selben Pflanzenfamilie gehören.

Sie können auch Bittersalz für Rosen mit sehr guten Ergebnissen verwenden. Ihre Rosen treiben die ganze Saison über neue Blüten, und jeder Blütenschub entzieht den Trieben Magnesium. Ich sah, wie meine Rosen bereits nach zwei monatlichen Behandlungen tiefgrünere Blätter bildeten. Die Veränderung war klein, aber stetig genug, um mich auch im nächsten Jahr dabei zu halten.

Die Wissenschaft dahinter ist einfach. Magnesium sitzt im Kern jedes Chlorophyll-Moleküls in Ihren Pflanzen. Wenn neue Blätter oder Früchte mehr brauchen, holt sich die Pflanze es zuerst aus den ältesten Blättern. Deshalb sehen Sie gelbe Flecken zwischen den Blattadern an den unteren Blättern als erstes Warnsignal. Kulturen mit hohem Frucht- oder Blütenertrag erschöpfen ihre Reserven schnell.

Nachtschattengewächse

  • Wichtige Kulturen: Tomaten, Paprika und Auberginen gehören zu den Pflanzen in Ihrem Garten, die am stärksten auf Bittersalz reagieren.
  • Warum sie es brauchen: Schwere Früchte ziehen Magnesium aus Ihren älteren Blättern und leiten es in die wachsenden Früchte um.
  • Warnsignal: Untere Blätter werden zwischen den Adern gelb, während die Adern grün bleiben – das breitet sich über 2–3 Wochen nach oben aus.

Kürbisgewächse

  • Wichtige Kulturen: Ihre Wassermelonen, Gurken und Kürbisse wachsen schnell und entziehen dem Boden Nährstoffe in hohem Tempo.
  • Warum sie es brauchen: Schnelles Rankenwachstum plus große Früchte bedeutet, dass Ihre Pflanzen Magnesium schneller verbrauchen, als der Boden es nachliefern kann.
  • Warnsignal: Ihre älteren Blätter bekommen ein gelb geflecktes Aussehen zwischen den Adern und können sich mit der Zeit an den Rändern einrollen.

Kohlgewächse

  • Wichtige Kulturen: Brokkoli, Kohl und Blumenkohl brauchen gleichmäßig Magnesium, um ihre großen, dichten Köpfe zu bilden.
  • Warum sie es brauchen: Diese Kulturen bilden dicke, wachsartige Blätter voller Chlorophyll und brauchen daher mehr Magnesium als der Durchschnitt.
  • Warnsignal: Ihre Blätter verlieren Farbe von den Rändern nach innen und können auf der Unterseite einen violetten Farbton bekommen.

Daten der Alabama Extension bestätigen diese drei Gruppen als die magnesiumempfindlichsten Pflanzen in Ihrem Garten. Wenn Sie eine davon anbauen, machen Sie einen Bodentest, bevor Sie etwas hinzufügen. Zu viele Gärtner überspringen das Testen und gießen einfach Bittersalz auf jedes Beet. Das verschwendet Ihr Geld und kann zu Salzanreicherung führen.

Beginnen Sie mit 1 Esslöffel Bittersalz pro Gallone Wasser (ca. 3,8 Liter) als Bodenguss einmal im Monat. Rühren Sie, bis sich die Kristalle aufgelöst haben, und gießen Sie an die Basis Ihrer Pflanze. Besprühen Sie Ihre Blätter nicht bei praller Sonne, denn das Wasser trocknet und hinterlässt Salz, das das Laub verbrennt. Halten Sie diesen Rhythmus vom Frühling bis zum Frühherbst ein und lassen Sie sich danach von Ihrem Bodentest leiten.

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