Zwiebelblume · Liliaceae
Tulpe
Tulipa spp.
Setz die Zwiebeln jeden Herbst, lass sie einen langen, kalten Winter ruhen, und Tulpen danken es dir mit der kräftigsten Farbe des Frühlings.
Volle Sonne
bis -40°C
23–61 cm

Überblick
Als Mitglied der Liliengewächse wuchs die Tulpe zuerst wild in den Gebirgen Zentralasiens, wo kalte Winter und trockene Sommer sie das Überleben lehrten. Jede ist eine Frühlingsblumenzwiebel, die eine ganze Saison Energie im Untergrund sammelt, bis das Wetter wärmer wird. Genau dieser verborgene Vorrat lässt eine einzelne Zwiebel in nur wenigen Frühlingswochen einen kräftigen Stiel und einen leuchtenden Blütenkelch treiben.
Der eine Haken ist, dass Tulpen einen echten Winter brauchen, bevor sie blühen. Eine Zwiebel will 12 bis 16 Wochen Kälte vor der Blüte, deshalb kühlen Gärtner in milden Zonen ihre Zwiebeln vor oder genießen sie einfach für eine Saison. Die meisten modernen Hybriden lassen ohnehin nach ein bis zwei Jahren nach, weshalb so viele jeden Herbst frische Zwiebeln setzen und sie als prächtige einjährige Pflanze behandeln.
Was du dafür bekommst, ist kaum zu überbieten. Tulpen werden 23 bis 61 cm hoch und kommen in fast jeder Farbe, die dir einfällt, von der niedrigen Wildtulpe bis zur hohen Darwin-Hybride. Gib ihnen volle Sonne und einen gut durchlässigen Boden, und sie belohnen dich mit dem ersten großen Auftritt der Saison.
Pflege
Kurz gesagt: Gib Tulpen volle Sonne und nährstoffreichen, frei durchlässigen Boden, und setz dann jede Zwiebel im Herbst 15 bis 20 cm tief. Gieß sie an, achte darauf, dass der Boden nie nass wird, und lass die Blätter einfach von selbst vergehen, sobald die Blüten verblüht sind.
Licht
Tulpen geben ihr Bestes in voller Sonne, ziel also auf 6 oder mehr Stunden am Tag, um eine kräftige Blüte zu befeuern und die Zwiebel für nächstes Jahr wieder aufzufüllen. Etwas Halbsonne ist in Ordnung, doch tiefer Schatten beschert dir meist schwache Blüten oder gar keine, und das willst du vermeiden.
Gießen
Gib den Zwiebeln beim Pflanzen einen guten Schluck, dann lehn dich zurück und lass sie weitgehend in Ruhe. Was Tulpen wirklich nicht mögen, ist nasse Erde, die die Zwiebel faulen lässt, also halte es eher trocken, sobald das Laub vergeht und die Zwiebel in die Ruhe geht.
Boden
Setz sie in nährstoffreichen, fruchtbaren Boden, der frei abläuft, und das Wichtigste ist schon getan. Der Wasserabzug zählt hier mehr als alles andere, denn eine Zwiebel, die in nasser Erde steht, fault lange, bevor sie je zum Blühen kommt.
Luftfeuchtigkeit
Über die Luft rund um deine Tulpen musst du dir keine Gedanken machen, und es gibt keine Zielzahl zu jagen. Weit mehr zählen guter Wasserabzug und stete Luftbewegung, denn feuchte, dicht gepackte Beete sind genau der Ort, an dem Tulpenfeuer und Zwiebelfäule beginnen.
Düngen
Ein ausgewogener Langzeitdünger wie ein 5-10-5 macht sich gut, einmal beim Pflanzen und noch einmal, nachdem die Blüten verblüht sind. Knochenmehl ist nicht nötig und lockt gern grabende Tiere an, also ist ein schlichter, ausgewogener Dünger die freundlichere, einfachere Wahl.
Schneiden
Schneide die verblühten Blüten ab, damit die Zwiebel keine Kraft mehr in die Samenbildung steckt. Lass das Laub dann stehen, bis es von selbst gelb und braun wird, meist Ende Juni bis in den Juli, denn ein zu früher Rückschnitt lässt die Zwiebel hungern.
Umtopfen
Alle paar Jahre, sobald das Laub abgestorben ist, hol einen zu dichten Horst heraus, teile ihn behutsam und setz die Zwiebeln wieder in der richtigen Tiefe. Zu enger Stand zeigt sich meist als kleinere Blüten und weniger Blüten oder als Zwiebeln, die sich nach oben zur Oberfläche schieben.
Überwinterung
Tulpen sind in den Zonen 3 bis 8 winterhart und verbringen den Winter gern direkt im Boden, wo sie die Kälte bekommen, die sie brauchen. In Zone 9 und wärmer gibst du den Zwiebeln eine Vorkühlung von 12 bis 16 Wochen oder pflanzt jedes Jahr einfach frische.
Größe & Abstand
Je nach Klasse stehen Tulpen 23 bis 61 cm hoch. Setz die Zwiebeln 8 bis 15 cm auseinander und 15 bis 20 cm tief, immer mit der Spitze nach oben.
Wann pflanzen
Tulpen folgen einem Kalender, der dem des übrigen Gartens entgegenläuft, und damit lässt sich gut arbeiten, sobald du ihn kennst. Setz die Zwiebeln im Herbst, bevor der Boden gefriert, lass sie einen langen, kalten Winter zur Ruhe kommen, und die Blüten erscheinen von April bis in den späten Mai.
Typische Monate für ein gemäßigtes Klima: In warmen Zonen früher beginnen, in Regionen mit späten Frühjahrsfrösten später.
- Pflanzen: September–November (im Herbst, bevor der Boden gefriert; Oktober ist ideal)
- Blüte: April–Mai (von Anfang April bis Ende Mai, je nach Klasse)
Winterhärte
Temperatur: bis -40°C
Probleme lösen
Die meisten Tulpenprobleme beginnen unten an der Zwiebel oder kommen auf vier Beinen daher, und fast alle bekommst du in den Griff, sobald du sie erkennst. Eine faulende Zwiebel, ein grasendes Reh oder eine müde Hybride, die einfach ihre Zeit hinter sich hat, deckt den Großteil ab. Suche unten dein Symptom heraus und greif früh ein, bevor es durchs Beet wandert.
Verbrannte, verdrehte Blätter unter flaumigem grauem Schimmel
Was du siehst, ist Tulpenfeuer, ein Pilz namens Botrytis tulipae, der sich in feuchten, kühlen, trüben Phasen schnell ausbreitet. Nur Mut, es ist beherrschbar: Zieh jede befallene Pflanze heraus und vernichte sie, und setz nie eine Zwiebel, deren Haut mit winzigen schwarzen, stecknadelkopfgroßen Pünktchen übersät ist. Verleg das Beet auf frischen Boden, dann findet die Krankheit nirgends zurück.
Lösung:
- Befallene Pflanzen entfernen und vernichten
- Beim Blattaustrieb ein Fungizid einsetzen
- Beschädigte oder gefleckte Zwiebeln aussortieren
Weiche, riechende Zwiebeln, die kaum wachsen oder ganz ausfallen
Das ist Zwiebelfäule, und nasser, schlecht durchlässiger Boden ist fast immer der Grund, warum eine Zwiebel zu Matsch wird. Grab eine aus und schau sie an; fühlt sich das Gewebe weich an und sieht verfärbt aus, trenn dich davon. Bring den Wasserabzug in Ordnung, bevor du neu pflanzt, denn eine Zwiebel in nassem Boden fault nur ein zweites Mal.
Lösung:
- Faule Zwiebeln aussortieren
- Vor dem Neupflanzen den Wasserabzug verbessern
Frische Löcher und verschwundene Zwiebeln kurz nach dem Pflanzen
Eichhörnchen, Streifenhörnchen, Wühlmäuse und Mäuse graben frisch gesetzte Zwiebeln gern aus, und Knochenmehl im Pflanzloch ruft sie nur schneller herbei. Lass das Knochenmehl weg und leg ein Stück Hasendraht oder Maschendraht über das Beet. Eine schlichte Barriere hält Buddler weit besser ab als jedes Abwehrmittel.
Lösung:
- Beete mit Hasendraht/Maschendraht abdecken
- Auf Knochenmehl verzichten
Gestreifte Blütenblätter mit gescheckten, kümmernden Blättern
Seltsame Streifen, die nicht zur Sorte gehören, deuten meist auf das Tulpenmosaikvirus, das Blattläuse von Pflanze zu Pflanze tragen. Eine Heilung gibt es leider nicht, also grab jede betroffene Pflanze samt Zwiebel aus und vernichte sie. Blattläuse in Schach zu halten ist der beste Weg, dem Virus zuvorzukommen, bevor es den Rest des Beets erreicht.
Lösung:
- Befallene Pflanzen und Zwiebeln ausgraben und vernichten
- Blattläuse bekämpfen
Viel Laub, aber wenige oder gar keine Blüten
Gärtner nennen diese blinde Tulpen, und die meisten modernen Sorten rutschen nach 3 bis 5 Jahren hinein. Das Laub zu schneiden, bevor es abstirbt, lässt die Zwiebel unterversorgt, und zu wenig Sonne tut ihr Übriges. Lass die Blätter in ihrem eigenen Tempo vergilben, wähl einen Platz in voller Sonne und setz frische Zwiebeln, wenn ein alter Horst endlich aufgibt.
Lösung:
- Erschöpfte Zwiebeln durch frische ersetzen
- Das Laub natürlich absterben lassen
- An einen vollsonnigen Platz setzen
Triebe, Knospen und Blüten im Frühjahr abgeknabbert
Für ein Reh sind Tulpen ein köstliches Frühlingsmahl, und auch Kaninchen naschen gern davon. Abwehrmittel helfen ein wenig, doch ein wirklich hungriges Reh geht direkt daran vorbei. Ein ordentlicher Zaun ist die einzige verlässliche Antwort, also rechne mit abgegrasten Stielen, wenn das Beet frei liegt.
Lösung:
- Einzäunen oder mit Draht aussperren
- Abwehrmittel einsetzen (weniger wirksam)
Verdrehte Triebe mit Blattläusen an Zwiebeln und Blattansätzen
Die Tulpenblattlaus sammelt sich gern unter Blattscheiden, am Grund der Pflanze und sogar an eingelagerten Zwiebeln. Diese blassgrünen Insekten tragen das Mosaikvirus, deshalb lohnt es sich, früh zu handeln. Tauch befallene Zwiebeln in Insektizidseife und behandle wachsende Pflanzen mit Seifenlösung oder, wenn die Kolonie hartnäckig bleibt, mit einem stärkeren Spray.
Lösung:
- Befallene Zwiebeln in Insektizidseife tauchen
- Pflanzen mit Insektizidseife, einem Pyrethroid oder einem systemischen Mittel behandeln
Weniger und kleinere Blüten mit den Jahren
Die meisten modernen Hybriden lassen schon nach dem ersten Jahr nach, und ein warmes Klima, das nicht genug Winterkälte bietet, verstärkt den Rückgang noch. Behandle diese Hybriden als einjährig und setz frische Zwiebeln, oder setz auf Wild- und Darwin-Hybrid-Typen, die zuverlässiger wiederkehren. In milden Zonen gib den Zwiebeln vor dem Pflanzen eine Vorkühlung.
Lösung:
- Jedes Jahr frische Zwiebeln pflanzen
- Wild- oder Darwin-Hybrid-Typen wählen
- Zwiebeln in warmen Zonen vorkühlen
Giftigkeit
Es hilft, gleich zu wissen, dass jeder Teil einer Tulpe giftig ist und die Zwiebel das meiste davon enthält. In ihr stecken reizende Stoffe namens Tulipalin A und B, die Haustieren wie Menschen den Magen verstimmen. Lagere und pflanze deine Zwiebeln dort, wo Tiere und Kinder nicht herankommen, und zieh Handschuhe an, wann immer du sie anfasst.
Giftig für
Katzen · Hunde · Pferde · Kaninchen · Nutztiere · Vögel · Menschen
Katzen Mittel
Du bemerkst vielleicht Sabbern, Erbrechen und Durchfall, oft zusammen mit einer gedrückten, stillen Stimmung. Die Zwiebel ist der schärfste Teil, also halte gelagerte wie gepflanzte Zwiebeln gut außer Reichweite deiner Katze.
Hunde Mittel
Achte auf Sabbern, Erbrechen und Durchfall, nachdem ein Hund eine Zwiebel ausgegraben oder angekaut hat. Eine ganze Zwiebel, die ein kleiner Hund verschluckt, kann außerdem den Darm verstopfen, also nimm es ernst.
Pferde Mittel
Die Zwiebel führt meist zu einem verdorbenen Magen und einer matten, gedrückten Stimmung. Halte Tulpenbeete und gelagerte Zwiebeln gut fern von Weideflächen der Pferde.
Kaninchen Giftig
Tulpen enthalten reizende Stoffe, an denen Kaninchen niemals knabbern sollten, und die Zwiebel ist der gefährlichste Teil überhaupt. Zäune die Pflanzen ab und halte jede Zwiebel weit vom Stall entfernt.
Nutztiere Mittel
Rinder, Ziegen und Schafe können auf Zwiebeln und Laub mit Sabbern, Erbrechen und Durchfall reagieren, und eine größere Portion kann Herz und Atmung in Bedrängnis bringen.
Vögel Giftig
Sowohl die Zwiebeln als auch das Laub sind für Vögel giftig. Halte Geflügel und Ziervögel von Tulpenbeeten und von allen gelagerten Zwiebeln fern.
Menschen Vorsicht
Kein Teil einer Tulpe ist zum Essen geeignet, und die Zwiebeln werden ab und zu mit Küchenzwiebeln oder Schalotten verwechselt. Eine verschluckte Zwiebel kann Erbrechen und Durchfall auslösen, und der Umgang mit bloßen Händen kann einen Ausschlag hinterlassen, also trag Handschuhe.
Die Zwiebel ist am giftigsten; der Umgang mit Zwiebeln kann eine Kontaktdermatitis, die sogenannten Tulpenfinger, auslösen.
Notrufnummern
Deutschland
Giftnotruf (Berlin): 030 19240
Österreich
Vergiftungsinformationszentrale: 01 406 43 43
Schweiz
Tox Info Suisse: 145
Sorten
Tulpen werden in 15 offizielle Klassen eingeteilt, doch nur eine Handvoll taucht in den meisten Gärten auf. Diese wenigen freundlichen lohnt es, beim Namen zu kennen.
Darwin-Hybride
Diese Klasse bringt große, stabile Blüten im mittleren Frühjahr, hält am längsten durch und kehrt zuverlässiger wieder als die anderen Hybriden.
Triumph
Als größte Klasse bietet Triumph die klassischen, becherförmigen einfachen Blüten im mittleren Frühjahr in einer herrlich breiten Farbpalette.
Papageitulpe
Papageitulpen sind die auffälligen, leicht zu erkennen an ihren gefransten, gedrehten und gefiederten Blütenblättern.
Wild- und Botanische Tulpen (z. B. Tulipa tarda)
Diese niedrig wachsenden Tulpen halten am allerlängsten, breiten sich mit der Zeit von selbst aus und öffnen weiße Blüten mit einem fröhlichen gelben Auge.
Tulipa batalinii
Diese sanfte Wildtulpe trägt im April zartgelbe einfache Blüten auf 15 bis 25 cm hohen Stielen.
Vermehrung
Tulpen vermehren sich im Untergrund still von selbst, und du kannst nachhelfen, indem du die Zwiebeln teilst. Sie aus Samen zu ziehen geht auch, wenn du die Geduld zum Warten mitbringst.
Zwiebeln & KnollenMittel
Im Sommer während der Ruhe ausgraben und die Brutzwiebeln trennen · 1 bis 3 Jahre bis zur Blühgröße
Wird ein Horst zu dicht, hol ihn heraus, während er im Sommer ruht, und löse die kleinen Brutzwiebeln behutsam von der Mutterzwiebel. Die meisten sind im ersten Jahr noch zu klein zum Blühen, also pflanz sie wieder ein und lass sie einwurzeln. Gib ihnen 1 bis 3 Jahre, dann erreichen sie Blühgröße.
AussaatAnspruchsvoll
Reifen Samen säen; vor allem bei Wildtulpen · 4 bis 7 Jahre bis zur ersten Blüte
Tulpen aus Samen zu ziehen ist langsame, geduldige Arbeit und passt wirklich nur zu den Wildarten. Säe den reifen Samen und warte, denn ein Sämling braucht 4 bis 7 Jahre bis zur ersten Blüte. Hybriden fallen aus Samen ohnehin nicht sortenecht, was auch immer keimt, gleicht seiner Mutterpflanze also nicht.
Mythen
Tulpen kommen mit jedem Jahr größer und schöner wieder.
In Wahrheit lassen die meisten modernen Hybriden nach 1 bis 3 Jahren nach, weshalb viele sie als einjährig behandeln und neu beginnen. Die Wildtulpen sind diejenigen, die wirklich Jahr für Jahr wiederkommen.
Setz die Zwiebeln so tief wie nur möglich.
Ziel lieber auf etwa das 2 bis 3 fache der Zwiebelhöhe, was bei rund 15 bis 20 cm liegt. Setzt du sie zu tief, verbraucht die Zwiebel ihre gespeicherte Kraft allein für den Weg zurück an die Oberfläche.
Binde, flechte oder schneide die Blätter gleich nach der Blüte, damit das Beet ordentlich bleibt.
Lass die Blätter bitte in Ruhe, bis sie von selbst absterben und braun werden. Grünes Laub zu früh zu schneiden hungert die Zwiebel aus und beschert dir im Frühjahr blinde, blütenlose Pflanzen.
Knochenmehl ist ein Muss, sobald du Zwiebeln pflanzt.
Die meisten Böden tragen schon reichlich Phosphor, also bringt Knochenmehl selten viel, und es führt Eichhörnchen und andere Buddler geradewegs zu deinem Beet. Ein ausgewogener Langzeitdünger macht die Sache schlicht besser.
Ein später Frühlingsschnee bringt schon ausgetriebene Tulpen um.
Zum Glück steckt Tulpenlaub Frost und leichten Schnee locker weg, und dieser Schnee wirkt sogar wie eine warme Decke. Erst ein harter, kahler Frost unter etwa minus 4°C richtet echten Schaden an.
Quellen
- ASPCA Animal Poison Control
- Iowa State University Extension
- Iowa State University Extension
- University of Illinois IPM (Report on Plant Disease 609)
- NIH/NCBI PubMed Central
- Missouri Botanical Garden Plant Finder
- Royal Horticultural Society
- NC State Extension
- Iowa State University Extension
- University of New Hampshire Extension
- University of Georgia Extension
- Iowa State University Extension