Welcher ist der beste Bodendecker für Hänge?

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Michael Sullivan
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Der beste Bodendecker für Hanglagen hängt davon ab, wie steil Ihr Hang ist. Polster-Phlox, Kriech-Wacholder und Pennsylvania-Segge führen die Liste für die meisten Gärten an. Diese drei Pflanzen halten den Boden mit kräftigen Wurzelsystemen fest. Sie verhindern, dass Erde bei Starkregen abgetragen wird, und stoppen Erosion, bevor Rinnen in Ihren Hang gegraben werden.

Ich habe Hanglagen von sanften Hügeln bis hin zu steilen Böschungen bepflanzt, auf denen man kaum stehen konnte. Die Lektion, die ich gelernt habe: Steilere Hänge über 30 Grad brauchen Pflanzen mit tiefen, faserigen Wurzelsystemen, die den Boden wie Anker festhalten. Oberflächenläufer, die sich flach ausbreiten, sehen auf ebenem Grund gut aus, werden aber beim ersten starken Regen von einem steilen Hang gespült. Die Wahl des richtigen Bodendeckers zur Erosionskontrolle beginnt damit, die Steilheit Ihres Hangs zu messen und passende Pflanzen auszuwählen.

Forschungsergebnisse bestätigen dies. Duran Zuazo und Rodriguez Pleguezuelo fanden heraus, dass Pflanzenbewuchs den Wasserabfluss verringert und gleichzeitig die Versickerung im Boden verbessert. Gräser mit faserigen Wurzeln gehörten zu den wirksamsten Hangbefestigern. Ihre dichten Wurzelnetze halten den Boden fest und verlangsamen den Wasserfluss. Das bedeutet: Bodendecker zur Erosionskontrolle sehen nicht nur gut auf Ihrem Hang aus. Sie schützen auch die Struktur des Hangs selbst vor dem Abtragen.

Die gewählten Pflanzen sollten zur Steilheit und Sonneneinstrahlung Ihres Hangs passen. Die Penn State Extension empfiehlt Plattährengras, Kleines Schizachyrium und Muhlygras für steile naturnahe Hänge, wo tiefe Wurzeln am wichtigsten sind. Sanftere Hänge unter 20 Grad eignen sich gut für Polster-Phlox und Fetthenne, die sich schneller ausbreiten, aber flacher wurzeln. Ein mittelsteiler Hang zwischen 20 und 30 Grad funktioniert am besten mit Kriech-Wacholder oder Pennsylvania-Segge. Beide bieten gute Ausbreitungsgeschwindigkeit und solide Wurzeltiefe.

Sanfte Hänge unter 20 Grad

  • Polster-Phlox bedeckt den Boden schnell und bringt leuchtende Frühjahrsblüten in Rosa, Weiß und Violett auf Ihren Hang.
  • Fetthenne gedeiht auf trockenen, sonnigen Böschungen ohne Bewässerung und bleibt niedrig bei 8 bis 15 Zentimetern Höhe.
  • Feldthymian eignet sich für sanfte Hänge in voller Sonne und verströmt zudem einen angenehmen Duft, wenn man daran vorbeistreift.

Mittlere Hänge 20 bis 30 Grad

  • Kriech-Wacholder sendet holzige Wurzeln tief in den Hangboden und bleibt das ganze Jahr über immergrün.
  • Pennsylvania-Segge verträgt sowohl Sonne als auch Schatten und hält mit ihrer faserigen Wurzelmasse den Boden an mittleren Hängen fest.
  • Taglilien bieten dichte Wurzelballen und hohes Laub, das Regenwasser bremst, bevor es den Hang hinunterschießt.

Steile Hänge über 30 Grad

  • Kleines Schizachyrium treibt tiefe Wurzeln in steile Böschungen und übersteht Trockenheit ohne jegliche Bewässerung.
  • Plattährengras gedeiht an steilen Schattenhängen und breitet sich über Rhizome aus, die ein dichtes unterirdisches Netzwerk bilden.
  • Muhlygras verankert steile Sonnenhänge mit faserigen Wurzeln und bringt im Herbst rosa Blütenrispen für optische Akzente.

Die Art der Pflanzung am Hang ist genauso wichtig wie die Pflanzenauswahl. Setzen Sie Ihre Hang-Bodendecker in versetzten Reihen quer zum Hang statt in geraden Linien bergab. Gerade Reihen bilden Rinnen, die Wasser bündeln und die Erosion beschleunigen. Versetztes Pflanzen bricht den Wasserfluss und gibt jeder Pflanze Platz zum Ausbreiten, ohne um denselben Bodenstreifen zu konkurrieren.

Tragen Sie 5 bis 10 Zentimeter Mulch zwischen Ihren neuen Hang-Bodendeckern auf, während diese Wurzeln bilden. Diese Mulchschicht hält den Boden bei Regenstürmen fest und bewahrt die Feuchtigkeit an den Wurzeln in Trockenperioden. Verwenden Sie geschredderte Rinde statt runder Nuggets, die den Hang hinunterrollen. Innerhalb von ein bis zwei Vegetationsperioden sind Ihre Pflanzen so dicht gewachsen, dass sie den Hang allein halten – ohne dass der Mulch die ganze Arbeit übernehmen muss.

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