Sie sollten diese drei Dinge niemals in einen Komposter geben: Haustierkot, behandeltes Holz und synthetische Materialien. Haustierkot enthält Krankheitserreger, die Ihr Komposter nicht abtöten kann. Behandeltes Holz bringt giftige Chemikalien in Ihren Kompost. Plastik und Kunststoffe zersetzen sich nie, egal wie lange sie im Haufen liegen.
Ich habe in meinem ersten Jahr des Kompostierens benutztes Katzenstreu in meinen Komposter geworfen. Es schien logisch, da Katzenkot organisches Material ist. Drei Monate später konnte ich diese Charge nicht mehr vertrauensvoll auf meinen Gemüsebeeten verwenden. Katzenkot enthält Toxoplasmen und andere Parasiten, die Komposttemperaturen zu Hause nicht abtöten. Einmal warf ich auch glänzende Zeitschriftenseiten hinein, weil ich dachte, Papier ist Papier. Diese glänzenden Seiten lagen über ein Jahr unverändert da. Die Druckfarben hinterließen chemische Rückstände direkt im fertigen Kompost.
Hier ist Ihre vollständige Liste, was nicht in den Komposter gehört. Halten Sie all diese Materialien von Ihrem Komposter fern, um sauberen, sicheren Kompost zu erhalten.
Haustierkot und Streu
- Gesundheitsrisiko: Hunde- und Katzenkot enthalten schädliche Bakterien und Parasiten wie E. coli, Salmonellen und Toxoplasmen, die normale Komposttemperaturen überleben.
- Warum das wichtig ist: Heimkomposter erreichen selten die nötigen 55–65 °C Innentemperatur lange genug, um diese Krankheitserreger sicher abzutöten.
- Sichere Alternative: Entsorgen Sie Haustierkot separat über den Restmüll oder nutzen Sie spezielle Haustierkot-Komposter, die ihn vom Gartenkompost getrennt halten.
Behandeltes Holz und Holzkohle
- Chemische Gefahr: Druckimprägniertes Holz enthält Kupfer-, Arsen- oder Chromverbindungen, die in den Kompost übergehen und Ihren Boden jahrelang belasten.
- Kohle- und Holzkohleasche: Diese enthalten Schwefelverbindungen und Schwermetalle, die Bodenmikroben schädigen und Ihren Kompost für Pflanzen giftig machen können.
- Sichere Alternative: Verwenden Sie nur unbehandeltes, unlackiertes Holz, Sägemehl von sauberem Schnittholz und Holzasche von naturbelassenem Hartholz in kleinen Mengen.
Synthetische und Kunststoffmaterialien
- Zersetzungsproblem: Plastik, Kunstfasern und Gummi zersetzen sich nie im Komposter und hinterlassen Mikroplastik-Verunreinigungen in Ihrem Boden.
- Verstecktes Plastik: Teebeutel, Aufkleber auf Obst und sogenannte kompostierbare Verpackungen enthalten oft Kunststoffbeschichtungen, die sich in Heimkompostern nicht zersetzen.
- Sichere Alternative: Entfernen Sie alle Aufkleber von Obstabfällen, öffnen Sie Teebeutel und verwenden Sie nur den losen Tee, und geben Sie nur zertifiziert heimkompostierbare Materialien hinzu.
Kranke Pflanzen und Unkraut
- Ausbreitungsrisiko: Pflanzen mit Pilzkrankheiten wie Krautfäule oder Mehltau können die Kompostierung überstehen und Ihren Garten beim Ausbringen erneut infizieren.
- Unkrautsamen: Aggressive Unkräuter, die Samen gebildet haben, können überleben, wenn Ihr Haufen nicht 60 °C oder mehr über mehrere Tage erreicht.
- Sichere Alternative: Geben Sie kranke Pflanzen in den kommunalen Grünabfall, der in industriellen Heißkompostierungsanlagen verarbeitet wird, um Krankheitserreger und Unkrautsamen abzutöten.
Chemisch behandelte Gartenabfälle
- Herbizid-Gefahr: Mit Breitbandherbiziden behandelter Rasenschnitt kann die Kompostierung überdauern und Ihre Gartenpflanzen abtöten, wenn Sie den fertigen Kompost ausbringen.
- Langzeitwirkung: Manche Herbizide wie Aminopyralid bleiben im Kompost über zwei Jahre aktiv und schädigen Tomaten, Bohnen und andere empfindliche Kulturen.
- Sichere Alternative: Kompostieren Sie nur Rasenschnitt von Rasenflächen, die nachweislich nicht gespritzt wurden, und warten Sie mindestens drei Mähvorgänge nach jeder chemischen Behandlung.
Die EPA-Liste der beim Kompostieren zu vermeidenden Materialien nennt auch Kohleasche, Milchprodukte, Fleisch und gespritzten Gartenabfall. Anfänger werfen diese Dinge ständig hinein, ohne groß darüber nachzudenken. Das Ergebnis ist schlechter Kompost oder ein Komposter voller Fliegen und Nagetiere.
Es gibt gute Alternativen für Abfälle, die Ihr Heimkomposter nicht verarbeiten kann. Kommunale Kompostierungsprogramme nehmen Fleisch, Milchprodukte und Knochen in Anlagen an, die über 70 °C über Tage hinweg erreichen. Ein Bokashi-System fermentiert Fleisch und Milchprodukte in einem verschlossenen Eimer mit nützlichen Mikroben. Das Ergebnis wird dann im Boden vergraben, wo es sich schnell zersetzt. Ich nutze seit letztem Jahr Bokashi für meine Fleischreste aus der Küche, und es funktioniert hervorragend neben meinem Außenkomposter. Diese beiden Methoden halten mehr Abfall von der Deponie fern, ohne Ihren Gartenkompost zu gefährden.
Vollständigen Artikel lesen: Die 8 besten Komposter für jeden Garten