Was sind die wichtigsten Bewässerungsarten?

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Olivia Mitchell
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Es gibt sieben wichtige Bewässerungsarten, die Sie kennen sollten: Flächenüberflutung, Sprinkler, Tropfbewässerung, Kreisberegnungsanlage, Furchenbewässerung, unterirdische Tropfbewässerung und Handbewässerung. Jede Methode bringt das Wasser auf ihre eigene Weise zu Ihren Pflanzen. Die richtige Wahl hängt von Ihrer Gartengröße und Ihrem Budget ab.

Ich habe die Bandbreite bei einem Besuch auf einem lokalen Bauernhof letzten Frühling selbst gesehen. Der Landwirt betrieb große Kreisberegnungsarme über 50 Hektar Mais. Jeder Arm drehte sich langsam im Kreis und verteilte Wasser aus erhöhten Düsen. Einen Kilometer weiter nutzte mein Gemeinschaftsgarten Tropfleitungen, um einzelne Tomatenpflanzen gezielt zu versorgen. Der Unterschied im Maßstab war enorm. Aber beide Systeme erledigten ihre Aufgabe gut für die Fläche, die sie abdeckten.

Ein Vergleich der Bewässerungsmethoden läuft darauf hinaus, wie jedes System Wasser an die Wurzeln bringt. Flächenüberflutung lässt Wasser per Schwerkraft über ebenes Gelände fließen. Einfach, aber es gehen bis zu 50 % durch Abfluss und Verdunstung verloren. Sprinkler verteilen Wasser über rotierende Düsen und erreichen etwa 50–70 % Effizienz. Tropfbewässerung bringt Wasser durch kleine Tropfer direkt in die Wurzelzone und erreicht 90 % oder mehr. Kreisberegnungsanlagen montieren Sprinkler auf langen Radarmen, die sich um einen Brunnen drehen. Furchenbewässerung leitet Wasser durch Rinnen zwischen Pflanzenreihen.

USGS-Daten zeigen, dass US-Farmen täglich 447.000 Millionen Liter auf 25.700 Tausend Hektar verbrauchen. Dieser enorme Wasserbedarf treibt Landwirte zu besseren Systemen. USDA-Daten zeigen, dass druckbasierte Systeme von 37 % auf 74 % der westlichen Anbaufläche gestiegen sind. Schwerkraftbasierte Flutmethoden schrumpfen jedes Jahr, da Wasserkosten steigen und Tropfausrüstung günstiger wird.

Die Wahl zwischen verschiedenen Bewässerungssystemen wird einfacher, wenn Sie die Methode auf die Größe abstimmen. Handbewässerung mit Schlauch oder Gießkanne reicht für kleine Flächen unter 5 Quadratmetern. Denken Sie an Balkonkräuter oder ein paar Terrassentöpfe. Tropfbewässerung eignet sich für die meisten Hausgärten im Bereich von 5–200 Quadratmetern. Sie bietet die beste Wasserersparnis in dieser Größe. Sprinkler sind sinnvoll für Rasenflächen und offene Bereiche über 200 Quadratmeter, wo das Verlegen von Tropfleitungen zu aufwendig wäre.

Unterirdische Tropfbewässerung verdient eine eigene Erwähnung. Dabei werden Schläuche 10–30 cm unter der Erde verlegt. Das System ist unsichtbar und bringt Wasser noch näher an die Wurzeln. Landwirte nutzen es für Obstplantagen und Luzernefelder. Hobbygärtner verwenden es unter Rasenflächen, wo oberirdische Tropfleitungen unordentlich aussehen würden. Der Nachteil: Reparaturen sind schwieriger, da man graben muss, um eine Verstopfung oder ein Leck zu erreichen.

Ich habe meinen ersten Kräutergarten einen ganzen Sommer lang von Hand gegossen. Das kostete mich jeden Morgen 20 Minuten, und trotzdem habe ich Tage verpasst, wenn es hektisch wurde. Der Umstieg auf ein kleines Tropfset reduzierte den täglichen Aufwand auf null. Die Zeitschaltuhr lief, während ich schlief. Allein diese Änderung sparte mir Stunden pro Monat, und meine Kräuter wuchsen auch besser.

Messen Sie zunächst Ihre Gartenfläche und ordnen Sie sie der passenden Kategorie zu. Die meisten Hobbygärtner landen bei Tropfbewässerung als bestem Kompromiss zwischen Kosten und Ergebnis. Ein einfaches Tropfset kostet 25–75 € je nach Beetgröße. Eine vollständige Sprinklerinstallation kann 500 € oder mehr für Material und Arbeit kosten. Wählen Sie die Methode, die zu Ihrem Platz passt, und Ihr Budget wird es Ihnen danken.

Vollständigen Artikel lesen: Tropfbewässerung – Leitfaden für den Hausgarten

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