Zu wissen, wo man Salbei nicht pflanzen sollte, bewahrt Sie davor, zuzusehen, wie dieses Kraut kümmert und eingeht. Meiden Sie tiefe Stellen, an denen sich Wasser sammelt. Vermeiden Sie schweren Lehmboden, der nicht mit Sand verbessert wurde. Halten Sie sich von schattigen Bereichen fern. Und setzen Sie Salbei nicht neben durstige Pflanzen, die täglich Wasser brauchen.
Ich habe zwei Salbeipflanzen im selben Beet über zwei Saisons verloren, bevor ich es verstand. Dieses Beet lag direkt unter einem Fallrohr. Es fing bei jedem Regen das Ablaufwasser auf. Der Boden blieb nach jedem Unwetter tagelang nass. Beide Pflanzen bekamen Wurzelfäule und fielen innerhalb von 8 Wochen nach dem Pflanzen zusammen. Als ich meinen dritten Salbei in ein Hochbeet auf der anderen Seite des Gartens setzte, gedieh er drei volle Jahre lang.
Jeder schlechte Standort schadet Ihrem Salbei aus einem klaren Grund. Diese typischen Standortfehler bei Salbei zu kennen hilft Ihnen, sie in Ihrem eigenen Garten nicht zu wiederholen.
Tiefe Stellen mit stehendem Wasser
- Warum es scheitert: Tiefe Stellen fangen Regenwasser auf und halten Feuchtigkeit tagelang fest – das schafft die nassen Wurzeln, die bei Salbei tödliche Wurzelfäule verursachen.
- Warnsignale: Pfützen nach Regen, Boden der länger als 24 Stunden dunkel und feucht bleibt, und Moos auf dem Boden in der Nähe.
- Wie häufig: Dies ist der Hauptgrund für das Eingehen von Gartensalbei und die häufigste Ursache, warum Salbeipflanzen im ersten Jahr sterben.
Schwerer Lehm ohne Sand
- Warum es scheitert: Lehm verdichtet sich und staut Wasser um die Salbeiwurzeln, wodurch die Luftzufuhr blockiert wird, die die Pflanze zum Überleben braucht.
- Warnsignale: Boden, der beim Zusammendrücken eine klebrige Kugel bildet, und Wasser, das oben stehen bleibt statt einzusickern.
- Hinweis der UMD Extension: Sehr gut durchlässiger Boden ist ein Muss, damit Salbei den Winter übersteht. Lehmboden bietet das Gegenteil.
Schattige oder verdeckte Standorte
- Warum es scheitert: Salbei braucht 6 bis 8 Stunden direkte Sonne pro Tag. Weniger Licht bedeutet schwache Stängel und geschmacklose Blätter.
- Warnsignale: Dünne, gestreckte Stängel, blasse Blätter, schwacher Duft beim Reiben der Blätter und mehr Krankheitsprobleme.
- Versteckte Fallen: Zäune, Mauern und schnell wachsende Pflanzen können Schatten werfen, der beim Pflanzen noch nicht da war.
Neben wasserliebenden Pflanzen
- Warum es scheitert: Salbei neben Basilikum, Salat oder Gurken zu pflanzen zwingt Sie, das Beet zu oft zu gießen, als Salbei verträgt.
- Der Konflikt: Diese Kulturen brauchen alle 1 bis 2 Tage Wasser, während Salbei es bevorzugt, wenn die Erde über 5 bis 7 Tage austrocknet.
- Ausbreitungsproblem: Salbei wächst in die Breite und kann Wege zuwuchern oder niedrigere Pflanzen verdrängen, wenn er im zweiten Jahr heranreift.
Das sind die häufigsten schlechten Standorte für Salbei, die Gärtner ohne nachzudenken wählen. Aber zu jeder schlechten Wahl gibt es eine gute Alternative direkt nebenan.
Pflanzen Sie Ihren Salbei in Hochbeete mit sandigem, gut durchlässigem Boden. Südhänge eignen sich hervorragend, weil die Schwerkraft das Wasser von den Wurzeln wegzieht. Gruppieren Sie Salbei mit Rosmarin und Thymian, da alle die gleichen trockenen Bedingungen mögen. Wenn Ihr Garten nur aus Lehm besteht oder dauerhaft feucht ist, ziehen Sie Salbei in einem 30-cm-Topf mit Blumenerde und Perlite auf einer sonnigen Terrasse. Sie werden jahrelang tolle Blätter ernten – fast ohne Aufwand.
Vollständigen Artikel lesen: Salbei: Anbau, Verwendung und Pflege