Wo sollte ich den Boden auf Schadstoffe testen?

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Benjamin Miller
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Zu wissen, wo man Bodenschadstoffe testet, kann über Erfolg oder Misserfolg Ihrer Ergebnisse entscheiden. Strategische Probenahme hilft Ihnen, Probleme zu finden, anstatt sie zu übersehen. Sie müssen sich auf Stellen konzentrieren, an denen sich Verschmutzung im Laufe der Zeit ansammelt, basierend auf Quellen und Entwässerung.

Ich lernte diese Lektion bei einem Haus aus den 1950er Jahren, wo ich zwei Stellen testete. Die Rasenmitte ergab 80 ppm Blei, deutlich unter den EPA-Grenzwerten. Die Tropfkante nur 60 Zentimeter vom Fundament entfernt zeigte 850 ppm Blei. Dieser Wert war mehr als zehnmal höher und über dem 400 ppm-Aktionswert. Derselbe Garten, sehr unterschiedliche Ergebnisse je nach Probenahmeort.

Verschmutzung sammelt sich aus klaren Gründen an bestimmten Stellen an. Farbsplitter fallen in der Nähe von Gebäudewänden und häufen sich über Jahrzehnte an. Öltropfen sammeln sich dort, wo Autos jahrelang geparkt wurden. Pestizide bleiben in Gartenbeeten, wo jede Saison gesprüht wurde. Wasser transportiert gelöste Schadstoffe hangabwärts und lagert sie in tiefliegenden Bereichen ab. Diese Muster leiten Ihre Bodenprobenahmestandorte dorthin, wo sich Probleme verstecken.

Kontaminationshotspots sollten Ihre erste Aufmerksamkeit bekommen, wenn Sie planen, wo Sie Proben nehmen. Gebäudekanten fangen Bleifarbsplitter von Außenarbeiten und Witterungseinflüssen auf. Alte Einfahrten und Garagen halten Erdöl von Fahrzeuglecks und Kraftstoffverschüttungen. Gartenbeete können alte Pestizide enthalten, die vor Jahren für den Hausgebrauch verboten wurden. Spielbereiche und Gemüsebeete sind am wichtigsten, da Kinder und Nahrungspflanzen diesen Boden berühren.

Gebäudeumfangszonen

  • Warum hier testen: Bleifarbsplitter und Staub sammeln sich innerhalb von 1 Meter von Fundamenten aus jahrzehntelanger Außenarbeit und Witterung an.
  • Probentiefe: Konzentrieren Sie sich auf die oberen 5-10 Zentimeter, wo sich Farbsplitter absetzen und wo Kinder beim Spielen den Boden berühren.
  • Vergleichstipp: Testen Sie sowohl die Tropfkante als auch die Rasenmitte, um zu sehen, ob die Werte am Umfang höher sind als die Hintergrundwerte.

Fahrzeug- und Lagerbereiche

  • Warum hier testen: Alte Einfahrten, Garagen und Tankstellplätze halten Erdöl von Verschüttungen und Lecks, die über viele Jahre auftraten.
  • Visuelle Hinweise: Verfärbter Beton, abgestorbene Pflanzenstellen oder kahle Stellen, an denen kein Gras wächst, deuten auf Kontamination darunter hin.
  • Testtiefe: Erdöl sinkt tiefer als Metalle, nehmen Sie also sowohl Oberflächen- als auch 15-30 Zentimeter tiefe Proben aus diesen Bereichen.

Garten- und Spielbereiche

  • Warum hier testen: Diese Bereiche der Grundstücksbodenprüfung sind am wichtigsten, da Menschen und Nahrungspflanzen direkten Kontakt mit der Erde haben.
  • Altlastenrisiko: Gemüsebeete können Arsen aus alten Sprühmitteln, Blei aus früherer Kontamination oder andere langlebige Chemikalien enthalten.
  • Häufigkeit: Testen Sie diese stark genutzten Zonen, auch wenn andere Stellen sauber erscheinen, um die Sicherheit für Ihre empfindlichsten Nutzungen zu bestätigen.

Nehmen Sie mindestens 3-5 Proben pro Bereich, den Sie prüfen möchten. Eine Probe von einem vermuteten Hotspot sagt für sich allein wenig aus. Sie brauchen Vergleichspunkte, um zu verstehen, was die Zahlen bedeuten. Fügen Sie Hintergrundproben von Stellen abseits offensichtlicher Quellen hinzu, um zu sehen, ob hohe Werte isoliert oder weit verbreitet sind.

Zeichnen Sie eine einfache Karte Ihres Grundstücks, bevor Sie mit der Probenahme beginnen. Markieren Sie alte Strukturen, vergrabene Tanks, frühere Gärten und Entwässerungswege. Notieren Sie, wohin Wasser bei Regen fließt und wo es sich sammelt. Ein paar Minuten Planung helfen Ihnen, die richtigen Stellen anzuvisieren und verhindern falsches Vertrauen durch Tests nur der saubersten Bereiche.

Die meisten Grundstücke brauchen Proben aus mindestens drei verschiedenen Zonen, um nützliche Daten zu erhalten. Testen Sie den Gebäudeumfang auf Blei, wenn Ihr Haus von vor 1978 stammt. Prüfen Sie alte Parkbereiche auf Erdöl. Nehmen Sie Proben aus Ihren Gartenbeeten und Spielbereichen, wo das Expositionsrisiko am höchsten ist. Dieser Ansatz deckt die Hauptsorgenbereiche ab, ohne Ihr Testbudget zu sprengen.

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