Was sind die Hauptnachteile der Tropfbewässerung?

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Olivia Mitchell
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Die größten Nachteile der Tropfbewässerung lassen sich auf fünf Punkte zusammenfassen: Tropfer verstopfen. Startersets kosten Geld. Schläuche werden durch Werkzeug und Tiere beschädigt. Sie müssen bei der Wartung dranbleiben. Salz reichert sich im Boden rund um die Tropfstellen an. Verstopfungen verursachen dabei mit Abstand den meisten Ärger.

Probleme mit der Tropfbewässerung treten bei den meisten Gärtnern schon in der ersten Saison auf. Tropfer verstopfen, wenn Mineralien oder organische Partikel in den winzigen Öffnungen stecken bleiben. Ich lebe in einer Gegend mit hartem Brunnenwasser. Am Ende meines ersten Sommers liefen etwa ein Viertel meiner Tropfer nur noch auf halber Leistung oder weniger. Im selben Jahr nagten Nagetiere zwei Abschnitte meiner Schläuche durch. Ein unachtsamer Stich mit der Grabegabel bohrte ein Loch in eine Leitung, die ich unter Mulch versteckt hatte.

Die Oklahoma State University nennt zwei Hauptursachen für die schlimmsten Verstopfungen. Hartes Wasser hinterlässt Kalk- und Magnesiumablagerungen in den engen Kanälen der Tropfer. Algen und Bakterien wachsen in warmen, feuchten Schläuchen während heißer Monate. Diese beiden Kräfte drosseln den Wasserfluss mit der Zeit. Manche Tropfer hören komplett auf zu arbeiten. Das Problem verschlimmert sich, wenn Sie die Filterreinigung auslassen oder ungefiltertes Teichwasser verwenden.

Der Wartungsaufwand ist einer der Nachteile der Tropfbewässerung, der viele überrascht. Sie müssen Ihren Inline-Filter während der Wachstumssaison alle 2–4 Wochen reinigen. Einzelne Tropfer kosten 0,25–0,50 $ pro Stück zum Austauschen. In Gebieten mit hartem Wasser tauschen Sie womöglich ein Dutzend pro Saison aus. Ich weiche meine losen Tropfer inzwischen im Juli und August einmal pro Woche in einem Essigbad ein. Das dauert etwa 15 Minuten und hält die meisten Mineralablagerungen unter Kontrolle.

Ich habe auch gelernt, jeden Sonntagmorgen im Hochsommer meine Leitungen abzugehen. Ich prüfe auf Bissspuren, Lecks und schwache Tropfer. Dieser kurze 10-Minuten-Rundgang erkennt Probleme früh, bevor eine ganze Pflanzenreihe austrocknet. Ein kleines Loch mit einem Reparaturstopfen zu flicken, dauert Sekunden. Eine tote Reihe nach einer Woche ohne Wasser zu entdecken, geht auf Kosten Ihrer Ernte.

Verstopfungen frühzeitig verhindern

  • Filterwahl: Setzen Sie einen 150-Mesh-Filter am Anfang Ihres Systems ein, um Schmutzpartikel aufzufangen, bevor sie die Tropfer erreichen.
  • Spülroutine: Öffnen Sie die Endkappen und spülen Sie Ihre Leitungen einmal im Monat 30 Sekunden lang durch, um lose Partikel zu entfernen.
  • Tropfertyp: Wählen Sie Tropfer mit selbstreinigenden Öffnungen, die kleine Partikel bei jedem Zyklus automatisch ausstoßen.

Schläuche schützen

  • Mulchabdeckung: Legen Sie 5–7 cm Mulch über oberirdische Leitungen, um UV-Schäden zu verhindern und sie vor Werkzeugen zu verbergen.
  • Nagerenschutz: Wickeln Sie Drahtgeflecht um Schläuche in der Nähe von Zäunen und Beeträndern, wo Tiere am häufigsten nagen.
  • Markierungsfähnchen: Stecken Sie kleine Fähnchen an Schlauchstellen, damit Sie wissen, wo die Leitungen verlaufen, bevor Sie graben oder harken.

Salzanreicherung kontrollieren

  • Tiefenspülung: Spülen Sie die Tropfzonen zweimal pro Saison 30 Minuten lang mit dem Schlauch, um Salze nach unten und weg zu drücken.
  • Bodenproben: Testen Sie den Salzgehalt Ihres Bodens jeden Frühling mit einem einfachen Testkit, um Anreicherungen zu erkennen, bevor sie den Wurzeln schaden.
  • Tropferversatz: Platzieren Sie Tropfer 5–7 cm von den Pflanzenstängeln entfernt, damit sich Salzringe außerhalb der Hauptwurzelzone bilden.

Jede Bewässerungsmethode hat ihre Schwächen. Tropfbewässerung verlangt mehr Handarbeit als ein Sprinkler, den Sie einstellen und vergessen. Doch sie belohnt Sie mit niedrigeren Wasserrechnungen und gesünderen Pflanzen, wenn Sie sich an einen wöchentlichen Wartungsplan halten.

Vollständigen Artikel lesen: Tropfbewässerung – Leitfaden für den Hausgarten

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