Was sind 5 Nachteile der Kompostierung?

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Nguyen Minh
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Die Nachteile des Kompostierens sind real und sollten bekannt sein, bevor Sie Ihren ersten Komposter kaufen. Gerüche, Schädlinge, Platzbedarf, Zeitaufwand und eine Lernkurve können neue Kompostierer überraschen. Nichts davon sollte Sie vom Anfangen abhalten, aber mit offenen Augen wird der ganze Prozess reibungsloser.

Meine ersten Probleme beim Kompostieren traten etwa zwei Wochen nach dem Aufstellen meines ersten Komposters auf. An einem warmen Nachmittag zog ein fauliger Geruch durch den Garten, und ich hatte keine Ahnung, was schiefgelaufen war. Es stellte sich heraus, dass ich zu viele nasse Küchenabfälle ohne genug trockenes Material darüber gestapelt hatte. Diese Erfahrung lehrte mich schnell, dass Kompostierung etwas Aufmerksamkeit braucht – sonst meldet sie sich mit Gestank. Hier sind die fünf Hauptprobleme, auf die Sie vorbereitet sein sollten.

Mögliche Geruchsprobleme

  • Ursache: Üble Gerüche entstehen durch anaerobe Bedingungen, wenn nasse Abfälle sich verdichten und ohne ausreichende Sauerstoffzufuhr verrotten.
  • Meine Erfahrung: Mein erster Komposter roch furchtbar, bis ich lernte, bei jeder Zugabe von Küchenabfällen eine Handvoll trockenes Laub darüber zu geben.
  • Lösung: Bedecken Sie jede grüne Zugabe mit braunem Material, geben Sie nicht zu viel auf einmal hinein und setzen Sie den Haufen um, wenn der Geruch auffällt.

Anlocken von Schädlingen und Tieren

  • Ursache: Offenliegende Küchenabfälle locken Fliegen, Nagetiere und Waschbären an, die sich leicht am Komposthaufen bedienen.
  • Risikograd: Offene Haufen ziehen mehr Schädlinge an als geschlossene Komposter, da Tiere die Essensreste riechen und ohne Barriere erreichen können.
  • Lösung: Verwenden Sie einen Komposter mit sicherem Deckel, vergraben Sie Küchenabfälle unter braunem Material und geben Sie niemals Fleisch, Milchprodukte oder gekochte Speisen in Ihren Haufen.

Platzbedarf

  • Mindestgrundfläche: Selbst ein kleiner Komposter benötigt etwa 1 × 1 Meter Gartenfläche, was bei begrenztem Außenbereich ins Gewicht fällt.
  • Meine Erfahrung: Mein kleiner Stadtgarten verlor eine Ecke an den Komposter, und ich musste auf zwei Tomatenpflanzen verzichten, um Platz zu schaffen.
  • Lösung: Wählen Sie einen kompakten Trommelkomposter oder Wurmkomposter, der auf eine Terrasse, einen Balkon oder sogar in die Garage passt.

Zeit und Pflege

  • Wöchentlicher Aufwand: Aktives Kompostieren erfordert 10 bis 20 Minuten pro Woche für Umsetzen, Bewässern und das Ausbalancieren von grünen und braunen Materialien.
  • Saisonale Spitzen: Die Laubbeseitigung im Herbst und die Gartenvorbereitung im Frühling erzeugen Phasen mit hohem Aufkommen, die mehr Aufmerksamkeit als üblich erfordern.
  • Lösung: Kaltes Kompostieren spart Umsetzen und Überwachen. Sie schichten einfach alles auf und warten 9 bis 12 Monate, bis die Natur fertig ist.

Lernkurve bei den Mischverhältnissen

  • Die Herausforderung: Das richtige Verhältnis von 2 bis 3 Teilen braunem zu 1 Teil grünem Material zu treffen, erfordert Übung, die die meisten Anleitungen zu stark vereinfachen.
  • Meine Erfahrung: Ich brauchte etwa drei Monate mit Fehlversuchen bei den Verhältnissen, bevor mein Haufen anfing, sich in ordentlichem Tempo zu zersetzen.
  • Lösung: Beginnen Sie mit mehr braunem Material, als Sie denken. Zu viel Braunes verlangsamt nur den Prozess, während zu viel Grünes den gefürchteten Gestank erzeugt.

Die meisten dieser Probleme beim Kompostieren haben dieselbe Grundursache: zu wenig braunes Material über den Küchenabfällen. Trockenes Laub, zerrissene Pappe und Zeitungspapier beheben Gerüche, reduzieren das Interesse von Schädlingen und beschleunigen den Zersetzungsprozess – alles auf einmal. Ich bewahre das ganze Jahr über einen Sack trockenes Laub neben meinem Komposter auf und greife jedes Mal hinein, wenn ich Abfälle hinzufüge.

Jeder dieser Nachteile des Kompostierens hat eine Lösung, die die meisten Leute innerhalb weniger Monate herausfinden. Der Geruch verschwindet mit besseren Verhältnissen. Schädlinge verlieren das Interesse, wenn Sie Abfälle vergraben. Kleine Flächen funktionieren mit kompakten Kompostermodellen. Der Zeitaufwand sinkt beim kalten Kompostieren auf fast null. Die Lernkurve flacht schnell ab, sobald Sie die Braun-Grün-Mischung beherrschen. Das sind handhabbare Probleme und keine Gründe, aufzugeben, bevor Sie überhaupt angefangen haben.

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