Was ist ein Zierbaum?

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Benjamin Miller
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Ein Zierbaum ist ein kleinerer Baum, den Sie wegen seiner Optik pflanzen – nicht wegen Schatten oder Früchten. Diese Bäume bleiben unter 12 Metern (40 Fuß) Höhe. Sie verdienen ihren Platz im Garten durch auffällige Blüten, markante Rinde oder farbenfrohe Blätter.

Sie wählen Zierbäume für die Gartengestaltung, wenn ein ausgewachsener Schattenbaum Ihr Grundstück überfüllen würde. Ich habe vor ein paar Jahren einen riesigen Silberahorn im Vorgarten gegen einen Japanischen Ahorn getauscht. Der große Baum verdeckte jedes Fenster und verdunkelte das ganze Haus. Der kleine Zierbaum öffnete die Sicht und gab dem Garten gleichzeitig einen starken Blickfang.

Der Begriff Zierbaum ist eine funktionale Bezeichnung, keine botanische. Züchter ordnen Bäume so ein, basierend auf dem, was sie in Ihrem Garten leisten. Ein Blütenhartriegel erhält das Etikett wegen seiner geschichteten Frühlingsblüten. Ein Zimtahorn bekommt es wegen seiner abblätternden, zimtfarbenen Rinde. Eine Kreppmyrte schafft es durch ihre lange Sommerblüte. Diese Bäume stehen in Ihrem Garten, um in erster Linie gut auszusehen.

Die Größe unterscheidet Zierbäume von ihren größeren Verwandten. Die meisten erreichen eine Höhe zwischen 4,5 und 9 Metern (15 bis 30 Fuß). Das macht sie ideal für Standorte neben Terrassen, Wegen und Hauswänden. Eine Roteiche kann 24 Meter (80 Fuß) erreichen und sich ebenso breit ausbreiten. Eine Zierkirsche passt in einen Vorgarten von nur 6 mal 6 Metern (20 mal 20 Fuß) – mit Platz zum Übrigbleiben.

Blattzier-Bäume

  • Star-Art: Der Japanische Ahorn bietet über 1.000 Sorten mit Blättern in Rot, Lila, Grün und mehrfarbigen Mustern während der gesamten Wachstumsperiode.
  • Saisonale Wirkung: Diese Bäume erreichen ihren Höhepunkt im Herbst, wenn sich ihre Blätter in leuchtende Orange-, Scharlach- und Goldtöne verwandeln, bevor sie für den Winter abfallen.
  • Bester Standort: Pflanzen Sie sie dort, wo Morgensonne auf die Krone trifft, damit das Licht durch die farbigen Blätter scheint und einen leuchtenden Effekt erzeugt.

Blühende Zierbäume

  • Star-Art: Der Blütenhartriegel bildet im April und Mai flache weiße oder rosa Hochblätter, die die gesamte Krone wie eine Wolke bedecken.
  • Blühdauer: Kreppmyrten blühen 60 bis 120 Tage durchgehend im Sommer – weit länger als die meisten anderen Blütenbäume.
  • Planungstipp: Staffeln Sie die Blütezeiten, indem Sie einen Judasbaum für den Frühling, eine Kreppmyrte für den Sommer und eine Zaubernuss für den Spätwinter pflanzen.

Rindenzier-Bäume

  • Star-Art: Der Zimtahorn schält sich in dünnen, zimtfarbenen Schichten, die das Winterlicht einfangen und Struktur verleihen, wenn andere Bäume kahl aussehen.
  • Ganzjähriger Wert: Rindenbäume glänzen im Winter, wenn Blüten und Blätter fehlen, und füllen eine Lücke, die die meisten Zierbäume hinterlassen.
  • Pflegeleicht: Diese Bäume brauchen weniger Schnitt als Blütengehölze, da ihre Rindenoptik mit dem Alter besser wird, statt jährlichen Rückschnitt zu erfordern.

Bevor Sie einen Zierbaum kaufen, nehmen Sie ein Maßband und messen Sie Ihre Pflanzfläche aus. Notieren Sie die verfügbare Breite und Höhe und suchen Sie dann online Ihre USDA-Winterhärtezone heraus. Eine wunderschöne Kreppmyrte überlebt in Zone 4 nicht, und ein großer Japanischer Ahorn braucht mindestens 3 Meter (10 Fuß) Ausbreitungsraum. Den Baum auf Ihre Zone und Ihren Platz abzustimmen, spart Geld und Enttäuschung.

Ich habe beobachtet, wie Nachbarn Zierbäume zu nah am Haus gepflanzt haben. Sie kämpften jahrelang mit Ästen, die an der Fassade kratzten. Zweimal messen, einmal pflanzen. Wählen Sie eine Art, die für Ihre Zone geeignet ist, und geben Sie ihr Platz zum Wachsen. Dann haben Sie einen Baum, der Sie jahrzehntelang mit Schönheit belohnt.

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