Der Unterschied zwischen einem SuDS und einem Regengarten liegt im Umfang. SuDS ist die übergeordnete Kategorie. Ein Regengarten ist nur ein Werkzeug darin. Stellen Sie sich SuDS als den Werkzeugkasten vor und den Regengarten als einen einzelnen Schraubenschlüssel. SuDS steht für Sustainable Drainage Systems (Nachhaltige Entwässerungssysteme). Es umfasst jede Methode, mit der Sie Regenwasser auf Ihrem Grundstück bewirtschaften können. Das Ziel ist, Wasser vom Kanalsystem fernzuhalten.
Als ich zum ersten Mal britische Planungsdokumente für einen Regenwasserkurs las, hat mich diese Bezeichnung verwirrt. Die Leitfäden verwendeten auf jeder Seite den Begriff Sustainable Drainage Systems. Ich dachte, damit seien Regengärten gemeint. Waren sie aber nicht. Der Begriff umfasste auch Gründächer, durchlässige Einfahrten und Speichertanks. Nordamerikanische Leitfäden listen jedes Element einzeln auf. Britische und europäische Planer fassen sie stattdessen unter dem SuDS-Begriff zusammen. Als ich verstand, dass Sustainable Drainage Systems das große Ganze ist und ein Regengarten nur ein kleiner Teil davon, ergab alles Sinn.
Das SuDS-Konzept unterteilt die Wasserbewirtschaftung in eine Kette von Elementen. Durchlässige Pflasterung lässt Regen durch Ihre Einfahrt versickern. Ein Gründach fängt Niederschlag ab, bevor er in die Rinne gelangt. Mulden leiten Überlaufwasser entlang sanfter Gefälle. Rückhaltebecken speichern große Mengen bei starken Unwettern. Regengärten fangen Oberflächenabfluss an bestimmten Stellen Ihres Grundstücks auf und filtern ihn. Jedes Element bewältigt einen Teil des Problems. Mehrere miteinander zu kombinieren gibt Ihnen deutlich mehr Kontrolle als nur eines zu nutzen.
Ihr Zuhause kann mehrere SuDS-Elemente gleichzeitig nutzen. Ich habe das letztes Jahr auf meinem eigenen Grundstück getestet. Eine Regentonne fängt den ersten Schwall von meinem Fallrohr auf. Der Überlauf der Tonne fließt in einen Regengarten voller heimischer Pflanzen. Meine hintere Terrasse hat durchlässige Pflastersteine, die Regen direkt versickern lassen. Zusammen bewältigen diese drei deutlich mehr Abfluss als jedes einzelne Element allein. Dieser geschichtete Ansatz zeigt, wie SuDS-Denken im echten Leben auf einem normal großen Grundstück aussieht.
Ein SuDS-Regengarten unterscheidet sich von einem einzeln angelegten Garten in der Dimensionierung. Wenn andere Elemente vorgeschaltet sind, kann der Garten kleiner ausfallen. Wenn eine Regentonne bereits die ersten 50 Gallonen (190 Liter) Dachabfluss auffängt, braucht der nachgeschaltete SuDS-Regengarten weniger Fläche. Wenn durchlässige Pflasterung Ihre Einfahrt abdeckt, muss der Garten nur noch den Abfluss von Rasen und Dach bewältigen. Dieses vernetzte Denken macht jedes Element günstiger und effektiver. Sie sparen Geld für Erde, Pflanzen und Grabarbeiten, wenn der Regengarten nicht die gesamte Arbeit allein leisten muss.
Starten Sie Ihren eigenen SuDS-Plan, indem Sie kartieren, wo Wasser bei einem Sturm in Ihren Garten eintritt, ihn durchquert und verlässt. Nehmen Sie ein Notizbuch und gehen Sie bei Regen über Ihr Grundstück. Markieren Sie die nassen Stellen und die Fließwege, die Sie sehen. Bringen Sie zuerst eine Regentonne an Ihrem am stärksten belasteten Fallrohr an. Sie kostet unter 100 $ und ist an einem Nachmittag installiert. Bauen Sie dann einen Regengarten, der den Überlauf der Tonne auffängt. Wenn Ihre Terrasse ohnehin erneuert werden muss, verlegen Sie gleichzeitig durchlässige Pflastersteine. Schichten Sie diese Elemente Projekt für Projekt. Jede Verbesserung verbindet sich mit der nächsten und verwandelt Ihren gesamten Garten in ein SuDS-Regengartensystem. Sie müssen nicht alles auf einmal machen. Verteilen Sie die Kosten über einige Saisons und Sie haben am Ende trotzdem einen Garten, der Stürme bewältigt, mit denen Ihre Nachbarn kämpfen. Das ist die wahre Stärke des SuDS-Ansatzes.
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