In vielen Bundesstaaten kann man keinen Brennenden Busch mehr kaufen, weil er per Gesetz als invasive Art eingestuft wurde. Der Strauch ist vor Jahren aus Gärten entkommen und hat heimische Wälder übernommen. Diese Verbote breiten sich weiter aus, da immer mehr Bundesstaaten die Schäden erkennen.
Ich ging vor etwa zehn Jahren durch mein örtliches Gartencenter und sah Paletten voller Brennender Büsche direkt am Eingang. Damals war er der Bestseller des Ladens. Als ich letzten Herbst wiederkam, standen dort stattdessen heimische Stechpalmen. Der Besitzer erklärte mir, dass das Landesgesetz den Verkauf des Brennenden Busches verboten habe. Er hatte bereits zwei Jahre vor meinem Besuch alle Exemplare aus den Regalen geräumt.
Die Liste der Bundesstaaten mit Verkaufsverbot für den Brennenden Busch wird jedes Jahr länger. Massachusetts, New Hampshire, Vermont und Maine verbieten ihn alle. Pennsylvania und Delaware ebenfalls. Wisconsin geht einen anderen Weg. Dort wird die Wildart und der Nordine-Typ gesperrt, einige Kompaktformen sind aber weiterhin erlaubt. Connecticut und New York haben ihn auf Beobachtungslisten, die bald zu vollständigen Verboten führen könnten.
Die wissenschaftliche Grundlage für diese Verbote ist einfach. Jeder ausgewachsene Strauch produziert Tausende kleiner roter Beeren, die Vögel gerne fressen. Diese Vögel fliegen in Wälder, Wiesen und Feuchtgebiete und verteilen die Samen überall. Die Samen keimen im nächsten Frühjahr und wachsen zu dichten Beständen heran, die das Sonnenlicht blockieren. Heimische Sträucher wie Fieberstrauch und Schneeball können in diesem tiefen Schatten nicht wachsen. Sie sterben ab und das gesamte Nahrungsnetz bricht zusammen.
Die Verkaufsbeschränkungen für den Brennenden Busch unterscheiden sich je nach Region erheblich. Manche Bundesstaaten verbieten alle Typen einschließlich der Kompaktformen. Andere beschränken nur die Wildart und lassen Zwerg- oder sterile Formen im Handel. Diese Mischung aus Regelungen verwirrt Hobbygärtner und Gärtnereien gleichermaßen. Der Trend geht klar zu strengeren Kontrollen, da immer mehr Bundesstaaten ihre Listen jährlich aktualisieren.
Wenn Sie trotzdem rote Herbstfarben möchten, prüfen Sie, ob die Sorte Fire Ball Seedless an Ihrem Standort erlaubt ist. Sie produziert kaum oder keine keimfähigen Samen, was das Hauptproblem der Ausbreitung löst. Alternativ können Sie die heimische Apfelbeere oder Scheinähre für kräftige Herbstfarben ausprobieren. Keine der beiden birgt ein Invasivitätsrisiko. Ich habe beide in meinem eigenen Garten getestet und sie zeigten mir jeden Oktober tolle Rottöne.
Rufen Sie bei Ihrer Landwirtschaftsbehörde an, bevor Sie einen Brennenden Busch online bestellen. Eine Pflanze, die in einem Bundesstaat legal ist, kann Ihnen ein Bußgeld einbringen, wenn Sie sie über die Landesgrenze bringen. Am besten prüfen Sie zuerst die Vorschriften. Dann können Sie beruhigt einkaufen und einen Strauch wählen, der Ihnen keine Probleme bereitet.
Vielleicht sind Sie traurig, einen so beliebten Strauch nicht mehr kaufen zu können. Mir ging es genauso, als ich erfuhr, dass mein Bundesstaat ihn verboten hat. Aber wenn Sie sehen, wie schnell die heimischen Alternativen wachsen und wie viele Vögel sie in Ihren Garten locken, werden Sie den Brennenden Busch gar nicht mehr vermissen. Ihr Garten kann im Herbst auch ohne ihn wunderschön aussehen. Sie müssen nur den richtigen Pflanzen eine Chance geben.
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