Der beste Standort für Wollziest ist ein sonniger Platz mit Boden, der nach Regen schnell abtrocknet. Ihre Pflanze sollte täglich mindestens 6 Stunden direkte Sonne bekommen, in Erde, die niemals staunass bleibt. Stimmen diese beiden Faktoren, belohnt Sie Ihr Wollziest jahrelang mit dichten Matten weicher silbriger Blätter.
Ich habe drei verschiedene Stellen in meinem eigenen Garten getestet und drei sehr unterschiedliche Ergebnisse erhalten. Der Wollziest entlang meines Kiesweges wuchs prächtig. Er breitete sich innerhalb einer Saison zu einem wunderschönen Silberteppich aus. Die Gruppe, die ich in eine schattige Ecke hinter meinem Schuppen setzte, wuchs dünn und langbeinig mit blassen Blättern. Und der Horst, den ich in mein lehmiges Blumenbeet pflanzte, sah den ganzen Sommer gut aus, faulte aber im nassen Winter weg. Als ich anfing herauszufinden, wo man Wollziest am besten pflanzt, lehrten mich diese Misserfolge mehr als jedes Buch es könnte.
Die Bodendrainage ist für diese Pflanze wichtiger als fast alles andere. Die wolligen Haare auf jedem Blatt fangen Feuchtigkeit an der Oberfläche ein. Wenn Ihr Boden das Wasser zu lange hält, wandert die überschüssige Nässe hinunter zum Wurzelhals und den Wurzeln. Das führt zu Wurzelhalsfäule und Pilzproblemen, die Ihren gesamten Horst in nur wenigen Wochen abtöten können. Sie brauchen Boden, der zwischen den Wassergaben abtrocknet, damit die Wurzeln atmen können.
NC State Extension weist darauf hin, dass Wollziest mit schlechtem Boden, Luftverschmutzung und sogar der Giftigkeit von Walnussbäumen zurechtkommt. Die meisten Pflanzen sterben in der Nähe von Walnussbäumen, daher ist das ein riesiger Pluspunkt für Ihren Garten. Central Texas Gardener warnt, dass Lehmboden im Winter zu viel Wasser stauen und Wurzelfäule verursachen kann. Wenn Sie schweren Lehm haben, mischen Sie 5 bis 8 cm groben Sand oder Kies unter, bevor Sie pflanzen. Diese Maßnahme gibt Ihrem Wollziest die Drainage, die er braucht, um nasse Jahreszeiten zu überstehen.
Die fünf besten Standorte
- Wegeinfassungen: Ihr Wollziest wird über die Wegränder quellen und einen weichen silbernen Rahmen bilden, der die ganze Saison über toll aussieht.
- Steingärten: Die schnelle Drainage zwischen den Steinen ist ideal, und die silbernen Blätter heben sich wunderbar von dunklen Steinfarben in Ihrem Garten ab.
- Hochbeete: In Hochbeeten kontrollieren Sie die Erdmischung und können sicherstellen, dass Ihr Wollziest-Standort jedes Mal gut entwässert.
- Südhänge: Wasser läuft an Hängen schnell ab, was die Wurzeln trocken hält, und Ihre Pflanze bekommt den ganzen Tag volle Sonneneinstrahlung.
- Kiesgärten: Der Kiesmulch hält Feuchtigkeit von Blättern und Wurzelhals fern und bietet Ihnen die trockensten Wachstumsbedingungen.
Zwei Standorte, die Sie meiden sollten
- Tiefe, nasse Stellen: Hier staut sich nach Regen das Wasser, und die Wurzeln Ihres Wollziests sitzen in nassem Boden, der innerhalb von Wochen zu tödlicher Fäulnis führt.
- Dichter Schatten: Ihre Pflanze braucht Sonne, um die dicken, flauschigen Blätter zu bilden. Schatten lässt sie schwache, langbeinige Stängel mit dünnem Laub entwickeln.
- Schwerer Lehm ohne Bodenverbesserung: Lehm staut Wasser um die Wurzeln während der Winter- und Frühlingsregen – das ist der häufigste Killer von Wollziest.
Wenn Sie einen Standort für Wollziest wählen, überlegen Sie, wie die Stelle nach einem starken Regen aussieht. Steht dort stundenlang Wasser? Dann meiden Sie diesen Platz. Trocknet er innerhalb von 30 Minuten ab? Das ist Ihr Gewinner. Ein schneller Regentest sagt Ihnen mehr über einen Wollziest-Standort als jede Bodentabelle.
Sie brauchen keinen perfekten Gartenboden und keine aufwendigen Bodenverbesserungen, um schönen Wollziest zu ziehen. Geben Sie Ihren Pflanzen einfach einen sonnigen Platz, an dem Wasser schnell abfließt, und sie erledigen den Rest von selbst. Diese Pflanze hat sich dafür entwickelt, auf hartem, felsigem Boden zu gedeihen – Ihr Garten ist also ein Upgrade im Vergleich zu dem, was sie in der Wildnis gewohnt ist.
Vollständigen Artikel lesen: Wollziest Pflege und Anbau-Ratgeber