Ihre Pflanze benötigt täglich 6–8 Stunden helles, indirektes Licht für die Monstera adansonii, um gut zu wachsen. Zu viel direkte Sonne verbrennt die Blätter. Zu wenig Licht macht die Pflanze langbeinig mit weniger Löchern. Dieser eine Faktor bestimmt das Aussehen Ihrer Pflanze mehr als alles andere.
Ich habe das mit zwei Stecklingen derselben Mutterpflanze an verschiedenen Standorten über sechs Monate getestet. Der Steckling an meinem Ostfenster mit hellem, indirektem Licht entwickelte acht neue Blätter mit großen Löchern. Mein Schreibtisch-Steckling stand 3 Meter vom Fenster entfernt und brachte nur drei kleine Blätter hervor. Lichtqualität ist wichtiger als jeder Dünge- oder Gießtrick, den ich ausprobiert habe.
Muirs Forschung von 2013 ergab, dass Blattlöcher sich entwickelten, um Lichtflecken auf dem Waldboden einzufangen. Die Pflanze wächst in Mittelamerika unter Baumkronen, wo Licht in gebrochenen Flecken durchdringt. Diese Löcher helfen den Blättern, mehr dieser kurzen Lichtblitze über eine größere Fläche aufzufangen. Der Monstera adansonii Lichtbedarf lässt sich so zusammenfassen: Ihre Pflanze ist für gefiltertes Licht gemacht, nicht für pralle Sonne.
UF IFAS bestätigt, dass diese Pflanzen am besten bei leichtem Schatten mit gefiltertem Sonnenlicht wachsen. NC State Extension stuft die Art als halbschattentolerant ein. Beide Quellen kommen zum gleichen Ergebnis: Geben Sie Ihrer Pflanze reichlich Licht, aber mildern Sie es durch eine dünne Gardine oder Abstand zum Fenster.
Zu viel direktes Licht
- Blattverbrennung: Braune, knusprige Stellen erscheinen auf den dem Fenster zugewandten Blättern, oft innerhalb weniger Tage nach dem Umstellen.
- Verblasste Farbe: Blätter verlieren ihr tiefes Grün und werden blass oder gelblich durch zu viel Sonneneinstrahlung.
- Schnelle Abhilfe: Stellen Sie die Pflanze 0,6–0,9 Meter weiter vom Fenster weg oder hängen Sie eine dünne Gardine auf, um die Strahlen zu filtern.
Zu wenig Licht
- Geiles Wachstum: Stiele strecken sich lang und dünn zur nächsten Lichtquelle, mit großen Abständen zwischen den Blättern an der Ranke.
- Kleine oder keine Löcher: Neue Blätter kommen kleiner heraus, mit weniger Fenestrierungen oder ganz ohne – das typische Aussehen geht verloren.
- Langsames Wachstum: Die Pflanze bildet während der Frühlings- und Sommerwachstumszeit weniger als ein neues Blatt pro Monat.
Genau richtig
- Kompaktes Wachstum: Stiele bleiben dick, mit eng beieinanderstehenden Blättern an der Ranke, was ein volles, buschiges Erscheinungsbild ergibt.
- Große Fenestrierungen: Neue Blätter entwickeln mehrere klar definierte Löcher, die den gewünschten Schweizer-Käse-Look erzeugen.
- Gleichmäßiges Tempo: Ihre Pflanze bringt während der aktiven Wachstumszeit von Frühling bis Herbst 2–4 neue Blätter pro Monat hervor.
Sie können Ihre Lichtverhältnisse mit einer kostenlosen Handy-App messen. Öffnen Sie eine beliebige Lichtmesser-App und halten Sie Ihr Handy dorthin, wo die Blätter stehen. Streben Sie während der hellsten Tagesstunden 200–400 Foot-Candles an. Unter 100 Foot-Candles wird Ihre Pflanze Schwierigkeiten haben. Über 500 Foot-Candles direktes Licht über längere Zeit riskieren Sie Verbrennungen.
Stellen Sie Ihre Pflanze innerhalb von 0,9 Metern eines Ostfensters auf – das ist das einfachste Setup. Wenn Sie nur Südfenster haben, rücken Sie die Pflanze weiter zurück oder hängen Sie eine dünne Gardine auf. Nordfenster funktionieren auch, aber erwarten Sie im Winter langsameres Wachstum. Drehen Sie Ihren Topf jede Woche um eine Vierteldrehung, damit jede Seite ihren Anteil am Licht bekommt und die Pflanze gleichmäßig rundherum wächst.
Vollständigen Artikel lesen: Monstera Adansonii Pflege-Ratgeber