Wie pflege ich meine Gartenwerkzeuge?

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Olivia Mitchell
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Sie pflegen Gartenwerkzeuge mit vier Schritten nach jedem Einsatz: Erde abklopfen, Metall trocknen, Klingen schärfen und eine Schicht Öl auftragen. Diese Routine dauert weniger als fünf Minuten und verlängert die Lebensdauer jedes Werkzeugs in Ihrem Schuppen um Jahre. Lassen Sie diese Schritte aus, und Rost, stumpfe Klingen und gerissene Stiele kosten Sie schnell Ersatzgeld.

Eine solide Werkzeugpflege-Routine hat zwei Ebenen: ein schnelles Abwischen nach jeder Arbeit und eine gründlichere saisonale Wartung zweimal im Jahr. Klopfen Sie nach jedem Einsatz angetrocknete Erde mit einer steifen Bürste ab und wischen Sie Metallteile mit einem alten Lappen trocken. Zu Frühlingsbeginn und Herbstende kontrollieren Sie Stiele auf Risse, ziehen lose Schrauben nach und geben jeder Klinge eine ordentliche Schärfe. Dieses Zwei-Stufen-System hält Ihre Werkzeuge in Topform, ohne Ihre Gartenzeit zu verkürzen.

Ich habe einmal eine Gartenschere und einen Spaten aus dem hinteren Teil der Garage eines Freundes geholt, wo sie drei volle Jahre gelegen hatten. Beide waren mit orangem Rost überzogen, und die Spatenklinge hatte Lochfraß. Mit Stahlwolle, Essig und etwas Muskelkraft entfernte ich den größten Teil des Rostes an einem Nachmittag. Eine Schicht Leinölfirnis auf die Holzstiele und Mineralöl auf die Metallteile brachte sie wieder in arbeitsfähigen Zustand. Sie waren nicht perfekt, aber sie bewiesen, dass selbst vernachlässigte Werkzeuge mit einfachen Hausmitteln ein zweites Leben bekommen können.

Rost entsteht, wenn das Eisen im Stahl Ihres Werkzeugs mit Feuchtigkeit und Sauerstoff reagiert. Diese Reaktion erzeugt Eisenoxid – das orangefarbene, blättrige Zeug, das sich mit der Zeit durch das Metall frisst. Trocknen und Ölen nach jedem Einsatz blockiert diese Reaktion, indem Wasser entfernt und die Oberfläche versiegelt wird. Ein Eimer mit grobem Sand und Mineralöl ist die schnellste Reinigungsstation, die Sie bauen können. Stoßen Sie Ihren Spaten oder Ihre Hacke ein paar Mal in den Sand – der Sand schrubbt die Erde ab, während das Öl die Klinge in einem Arbeitsgang beschichtet.

Werkzeugschärfen schreckt viele ab, aber Sie brauchen nur eine 10-€-Schlosserpfeile und ein paar Minuten Übung. Halten Sie die Feile im gleichen Winkel wie die vorhandene Fase der Klinge – bei den meisten Spaten und Hacken etwa 25 Grad. Führen Sie die Feile in gleichmäßigen Zügen vorwärts über die Schneide, fünf bis zehn Durchgänge pro Seite. Bei Gartenscheren feilen Sie nur die angeschliffene Schneidklinge und lassen die flache Seite unberührt. Scharfe Werkzeuge schneiden sauberer – das bedeutet weniger Kraftaufwand für Sie und gesündere Schnitte an Ihren Pflanzen.

Die University of Missouri Extension hat festgestellt, dass scharfe, gut gepflegte Werkzeuge Muskelbelastung und Gelenkschmerzen reduzieren. Stumpfe Werkzeuge zwingen Sie, stärker zu drücken. Dieser zusätzliche Kraftaufwand führt bei langen Arbeitssitzungen zu Blasen und schmerzenden Handgelenken. Ein glatter, splitterfreier Stiel schützt Ihre Handflächen. Werkzeugpflege ist genauso eine Sicherheitsmaßnahme wie eine Investition in den Werterhalt.

Stellen Sie ein einfaches Pflegeset zusammen und hängen Sie es in Ihrem Schuppen auf. Sie brauchen eine Bürste mit steifen Borsten, einen Lappen, eine Schlosserpfeile, eine Flasche Mineralöl und einen Eimer mit geöltem Sand. Bringen Sie eine Hakenleiste an der Wand an, um Werkzeuge aufrecht zu lagern – so zirkuliert Luft um das Metall und Feuchtigkeit staut sich nicht. Die Gesamtkosten für das komplette Set liegen bei etwa 25 €, und es amortisiert sich beim ersten Mal, wenn es ein Werkzeug vor dem Rostschicksal bewahrt.

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