Was sollte man nicht neben Sedum pflanzen?

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Olivia Mitchell
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Zu wissen, was man nicht neben Sedum pflanzen sollte, bewahrt Sie davor, guten Pflanzen beim Eingehen zuzusehen. Setzen Sie Sedum nicht neben feuchtigkeitsliebende Arten wie Funkien, Farne und Astilben. Deren Wasserbedarf steht im Widerspruch zu Sedums Vorliebe für trockenen Boden. Eine Gruppe gedeiht, während die andere leidet – einen Kompromiss gibt es nicht.

Das habe ich durch ein schmerzhaftes Experiment in meinem Seitengarten gelernt. Ich pflanzte eine Reihe Sedum direkt neben Ligularia, weil mir die Kombination gefiel. Die Ligularia brauchte regelmäßig Wasser, damit ihre großen Blätter nicht welkten. Aber jedes Mal, wenn ich die Ligularia goss, stand das Sedum in durchnässtem Boden. Bis August hatte die Hälfte meiner Sedum-Pflanzen Wurzelfäule, während die Ligularia zwischen den Wassergaben immer noch schlapp wurde. Keine der beiden Pflanzen bekam, was sie brauchte, und beide sahen schrecklich aus.

Das Kernproblem bei den meisten Fehlern mit Sedum-Begleitpflanzen ist ein Missverhältnis bei den Anforderungen im Wurzelbereich. Sedum will mageren, trockenen Boden mit guter Drainage. Starkzehrer und Feuchtigkeitsliebhaber brauchen nährstoffreiche, feuchte Bedingungen mit gleichmäßiger Bewässerung. Wenn Sie diese beiden Gruppen ins selbe Beet setzen, teilen sich ihre Wurzeln denselben Boden. Sie können die eine Gruppe nicht zufriedenstellen, ohne der anderen zu schaden. Das ist von Anfang an zum Scheitern verurteilt.

Hier sind die schlechtesten Pflanzpartner für Sedum, die Sie weit weg von Ihren Fetthennen-Beeten halten sollten.

Funkien und Farne

  • Wasserkonflikt: Beide brauchen gleichmäßige Feuchtigkeit und Schatten – das genaue Gegenteil dessen, was Sedum braucht, um gesund und kompakt zu bleiben.
  • Boden-Missverhältnis: Funkien und Farne bevorzugen nährstoffreichen organischen Boden, der Wasser speichert – das schafft Wurzelfäule-Bedingungen für jedes Sedum in der Nähe.
  • Bessere Alternative: Ersetzen Sie Funkien durch Hauswurz oder Sempervivum, wenn Sie eine bodennahe Kombination wollen, die Sedums Vorliebe für trockenen Boden teilt.

Astilbe und Ligularia

  • Wasserkonflikt: Diese Pflanzen welken schnell ohne regelmäßiges Gießen und zwingen Sie, das gemeinsame Beet zu überwässern und die Wurzeln Ihres Sedums zu ertränken.
  • Nährstoffkonflikt: Beide sind Starkzehrer, die in nährstoffreichem Boden gedeihen, während nährstoffreicher Boden Sedum schwache und schlaffe Triebe bilden lässt, die umfallen.
  • Bessere Alternative: Tauschen Sie Astilbe gegen Schafgarbe oder Sonnenhut, die in den mageren, trockenen Bedingungen, die Sedum liebt, genauso schön blühen.

Japanische Iris und Fleißiges Lieschen

  • Wasserkonflikt: Japanische Iris wächst in sumpfig nassem Boden und Fleißiges Lieschen braucht ständige Feuchtigkeit – beides eine tödliche Falle für trockenheitsliebende Fetthenne.
  • Platzproblem: Diese Pflanzen breiten sich schnell aus und verdrängen Sedum, das langsamer wächst und sich gegen aggressive Nachbarn nicht durchsetzen kann.
  • Bessere Alternative: Versuchen Sie es mit Ziergräsern oder Russischem Salbei, die trockenen Boden vertragen und Ihr Sedum nicht um Wurzelraum bedrängen.

Die einfache Regel lautet: Kombinieren Sie Sedum mit Pflanzen, die die gleichen Wachstumsbedingungen bevorzugen. Lavendel, Sonnenhut, Schafgarbe und Russischer Salbei bevorzugen alle trockenen Boden und volle Sonne. Sie teilen Sedums wassersparenden Lebensstil und sehen daneben großartig aus. Ein Beet mit Sedum und Lavendel braucht nach dem Anwachsen kaum noch Bewässerung.

Bevor Sie eine Pflanze neben Ihr Sedum setzen, prüfen Sie deren Wasser- und Bodenansprüche. Wenn auf dem Etikett „feuchter Boden" oder „nährstoffreicher Boden" steht, pflanzen Sie sie in ein anderes Beet. Ihre Fetthenne belohnt Sie mit Jahren pflegeleichter Blütenpracht, wenn Sie sie mit Nachbarn umgeben, die nach denselben Regeln spielen. Halten Sie die Trockenheitsliebhaber zusammen und die Feuchtigkeitsliebhaber getrennt davon.

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