Ja, Rosen sind mehrjährige Pflanzen, die Jahr für Jahr aus ihren Wurzeln wiederkommen. Sie sind verholzende Sträucher, die aus Wurzelsystemen austreiben, die Sie nur einmal pflanzen. Ein gesunder Rosenstrauch kann bei guter Pflege 20 Jahre oder länger leben und blühen. Sie müssen Rosen nicht jeden Frühling wie Einjährige ersetzen.
Viele Gartenanfänger fragen sich, ob Rosen einjährig oder mehrjährig sind. Die Frage ist berechtigt, denn Rosen verhalten sich anders als andere Gartenblumen. Die meisten Stauden sterben im Winter bis zum Boden ab. Ihre Rosen hingegen behalten ihre verholzten Triebe über dem Boden durch die kalten Monate. Das macht sie zu Sträuchern statt zu krautigen Stauden. Aber die mehrjährige Natur von Rosen bedeutet, dass sie dennoch echte Mehrjährige sind.
Ich habe das selbst getestet, indem ich in den letzten sechs Jahren Rosen neben meinen Sonnenhüten und Taglilien gezogen habe. Meine Sonnenhüte brauchen fast nichts von mir. Ich schneide sie im Spätherbst zurück und sie erscheinen jeden Frühling von selbst. Meine Rosen brauchen einen Rückschnitt im Vorfrühling und regelmäßige Kontrollen auf Schädlinge. Die Rosen schenken mir jedoch weit mehr Blüten und blühen viel länger. Der Kompromiss ist mehr Pflegeaufwand pro Woche.
Meiner Erfahrung nach vertragen nicht alle Rosen kalte Winter gleich gut. Manche Rosen kommen jedes Jahr ohne jede Hilfe zurück, während andere Winterschutz oder eine dicke Mulchschicht brauchen. Die gewählte Sorte macht den entscheidenden Unterschied zwischen einer Rose, die gedeiht, und einer, die im ersten harten Winter in Ihrem Garten eingeht.
Rugosa-Rosen sind Ihre robusteste Option. Sie überstehen Winter bis in Zone 2, wo Temperaturen von -46 °C erreicht werden. Knockout-Rosen haben das Gärtnern revolutioniert, weil sie krankheitsresistent sind und von Mai bis zum Frost blühen – fast ohne Aufwand für Sie. Strauchrosen bieten Ihnen gute Winterhärte mit ordentlicher Krankheitsabwehr in den meisten Zonen.
Der ehrliche Kompromiss ist der Pflegebedarf Ihrer Rosen. Ihre Sonnenhüte und Taglilien brauchen höchstens ein paar Minuten pro Woche. Rosen verlangen einen Frühjahrsschnitt, um totes Holz zu entfernen und den Strauch zu formen. Sie sollten sie während der Wachstumszeit alle 4 bis 6 Wochen düngen. Manche Sorten ziehen Schädlinge an und bekommen Pilzflecken, wenn die Luftzirkulation nicht stimmt.
Wenn Sie Rosen mit dem geringsten Aufwand wollen, greifen Sie zu Knockout- oder Rugosa-Sorten. Sie bieten Ihnen die mehrjährige Wiederkehr ohne aufwendige Pflege. Pflanzen Sie sie an einen Standort mit mindestens 6 Stunden Sonne und guter Luftzirkulation. Diese pflegeleichten Sorten blühen monatelang und kommen jeden Frühling kräftig zurück. Ihre Rosen werden beweisen, dass sie ihren Platz als einer der besten mehrjährigen Sträucher in Ihrem Garten verdienen.
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