Sind Hortensien giftig für Haustiere?

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Benjamin Miller
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Ja, Hortensien giftig für Haustiere ist ein berechtigtes Thema. Alle Pflanzenteile enthalten Verbindungen namens cyanogene Glykoside. Aber die gute Nachricht: Die NC State Extension stuft den Giftigkeitsgrad der Hortensie als gering ein. Ihr Hund oder Ihre Katze müsste eine große Menge fressen, bevor es zu Beschwerden kommt.

Ich habe einmal meinen eigenen Hund erwischt, wie er auf einem Hortensienblatt kaute, und mein Herz setzte kurz aus. Ich rannte rein, um nach Antworten zu suchen, und fand im Internet eine Seite nach der anderen mit beängstigenden Warnungen. Aber als ich meine Tierärztin anrief, beruhigte sie mich sofort. Ein oder zwei Blätter sind für die meisten Haustiere kein Notfall. Der bittere Geschmack hält Tiere in den meisten Fällen davon ab, genug zu fressen, um Schaden anzurichten.

Zu den giftigen Teilen gehören Rinde, Blüten, Blätter und Stiele. Sie alle enthalten giftige Verbindungen. Wenn Ihr Haustier diese Teile kaut und verschluckt, baut sein Körper die Verbindungen ab. Dabei werden geringe Mengen Blausäure freigesetzt. Das Wort Blausäure klingt alarmierend, aber die Dosis durch ein paar angeknabberte Blätter ist für ein mittelgroßes oder großes Haustier sehr gering.

Die Frage, ob Hortensien für Hunde giftig sind, kommt bei Tierhaltern häufig auf. Ja, Hunde sind durch diese Pflanzen einem realen, aber geringen Risiko ausgesetzt. Hunde neigen dazu, aus Langeweile oder Neugier an Pflanzen zu kauen. Wenn Ihr Hund eine kleine Menge frisst, achten Sie in den nächsten Stunden auf Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen. Die meisten Hunde erholen sich von selbst ohne Tierarztbesuch. Welpen und kleine Rassen sind wegen ihres geringeren Körpergewichts stärker gefährdet.

Die Frage, ob Hortensien für Katzen giftig sind, kommt ebenso häufig. Katzen sind denselben Risiken ausgesetzt wie Hunde. Die gute Nachricht ist, dass Katzen wählerische Fresser sind. Sie kauen selten große Mengen bitteres Laub. Aber wenn Ihre Katze doch an Ihren Hortensien knabbert, achten Sie in den Stunden danach auf Speicheln, Erbrechen und Appetitlosigkeit.

Die NC State Extension listet als Symptome Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen und Schwitzen auf. Diese treten nur auf, wenn ein Haustier eine große Menge Pflanzenmaterial frisst. Der bittere Geschmack wirkt als natürliche Abschreckung. Die meisten Haustiere nehmen einen Bissen und gehen von selbst weg. In all meinen Jahren mit Hortensien und Haustieren im Garten hatte ich nie einen tierärztlichen Notfall wegen dieser Sträucher.

Strategie für den Pflanzstandort

  • Gartenbeete: Pflanzen Sie Hortensien in eingezäunten Bereichen oder Hochbeeten, in denen Ihre Haustiere tagsüber nicht frei herumlaufen.
  • Kübeloption: Ziehen Sie Hortensien in Töpfen auf hohen Regalen oder Veranden, die Ihre Katzen und Hunde nicht leicht erreichen können.
  • Zaun-Tipp: Ein niedriger Deko-Zaun rund um Ihr Hortensienbeet hält die meisten Hunde fern, ohne das Erscheinungsbild Ihres Gartens zu beeinträchtigen.

Training und Beobachtung

  • Grundkommando: Bringen Sie Ihrem Hund ein klares „Aus"-Kommando bei und üben Sie es bei Spaziergängen in der Nähe Ihrer Gartenpflanzen.
  • Aufmerksamkeit: Behalten Sie Welpen und Kätzchen besonders im Auge, da junge Haustiere eher an allem kauen, was sie finden.
  • Bitterspray: Tragen Sie ein haustiersicheres Bitterspray auf die unteren Blätter auf, um eine zusätzliche geschmackliche Abschreckung zu schaffen.

Notfallplan

  • Tierarzt anrufen: Kontaktieren Sie sofort Ihren Tierarzt, wenn Ihr Haustier mehr als ein paar Blätter gefressen hat oder Anzeichen von Unwohlsein zeigt.
  • ASPCA-Hotline: Speichern Sie die Nummer (888) 426-4435 in Ihrem Telefon für schnellen Zugriff bei einem Pflanzenvergiftungsverdacht.
  • Beweisstück: Bringen Sie eine Probe der Pflanze zum Tierarzt mit, damit dieser bestätigen kann, was Ihr Haustier gefressen hat, und schneller behandeln kann.

Unterm Strich können Hortensien und Haustiere mit ein paar klugen Maßnahmen denselben Garten teilen. Der Giftigkeitsgrad der Hortensie ist niedrig genug, dass die meisten Tierhalter ihre Pflanzen nicht herausreißen müssen. Behalten Sie einfach Ihre Tiere im Auge, trainieren Sie sie von Ihren Beeten weg und wissen Sie, wen Sie im Notfall anrufen können. Ihr Garten und Ihre Haustiere können mit ein wenig Planung gleichermaßen gedeihen.

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