Ja, Bartiris wachsen in Töpfen und gedeihen in Gefäßen mit der richtigen Vorbereitung. Sie brauchen einen breiten Topf mit guten Abzugslöchern, eine körnige Erdmischung und viel Sonne. Zwerg- und mittelgroße Sorten eignen sich am besten, weil sie kompakt bleiben und im Wind nicht umkippen.
Ich habe drei Saisonen lang Zwerg-Bartiris in Terrakotta-Töpfen auf meiner Südterrasse gezogen. Die Zwergsorten bleiben unter 38 cm Höhe und passen gut ins Topfleben. Mein bestes Setup sind breite Terrakotta-Schalen, etwa 35 cm breit und 20 cm tief. Der Ton lässt Feuchtigkeit durch die Wände entweichen. Das hält die Rhizome trockener, als es ein Plastiktopf je könnte.
Iris im Topf zu kultivieren beginnt mit dem richtigen Gefäß. Wählen Sie eines, das mindestens 30 cm breit und tief ist und große Löcher im Boden hat. Terrakotta und unglasierte Keramik eignen sich am besten, weil sie atmungsaktiv sind. Dunkle Plastiktöpfe nehmen Hitze auf und können die Wurzeln an heißen Tagen regelrecht kochen. Wenn Sie nur Plastik haben, stellen Sie den Topf in einen größeren, um einen Luftspalt zu schaffen.
Die Erdmischung ist der wichtigste Faktor beim Anbau von Iris in Gefäßen. Normale Blumenerde hält zu viel Wasser für Iris-Rhizome. Mischen Sie einen Teil Blumenerde, einen Teil Perlite und einen Teil groben Sand für eine schnell drainende Mischung. Wasser sollte in Sekunden durchlaufen und nicht um das Rhizom stehen. Pflanzen Sie es genauso wie im Freiland. Lassen Sie das obere Drittel über der Erdlinie, wo Sonne und Luft es erreichen können.
Gießplan
- Wie oft: Gießen Sie, wenn sich der obere Zentimeter Erde trocken anfühlt – in der Sommerhitze etwa alle 3 bis 5 Tage.
- Methode: Gießen Sie an der Basis und lassen Sie das Wasser durch die Bodenlöcher abfließen, bevor Sie den Untersetzer zurückstellen.
- Winter: Reduzieren Sie auf einmal alle zwei bis drei Wochen, da die Rhizome in der Ruhephase sehr wenig Wasser brauchen.
Düngungsplan
- Wachstumszeit: Verwenden Sie von März bis Juni einmal monatlich einen verdünnten Flüssigdünger in halber Konzentration.
- Formel: Wählen Sie eine stickstoffarme Mischung wie 5-10-10, um Blüten statt Blattwachstum zu fördern.
- Nach der Blüte: Düngen Sie alle sechs Wochen bis September, damit das Rhizom Energie für das nächste Frühjahr speichern kann.
Winterschutz
- Kalte Zonen: In Zone 5 und kälter stellen Sie die Töpfe in eine Garage oder auf eine überdachte Veranda, wo die Temperaturen über -7 °C bleiben.
- Einpacken: Wenn Sie den Topf nicht bewegen können, wickeln Sie ihn in Jutestoff oder Luftpolsterfolie, um die schlimmsten Fröste abzuhalten.
- Frühjahr: Stellen Sie die Töpfe wieder in die volle Sonne, sobald neuer Austrieb sichtbar wird, und beginnen Sie wieder zu gießen.
Die Pflege von Bartiris im Topf umfasst auch das Teilen alle zwei bis drei Jahre. Die begrenzte Erde lässt sie schneller eng werden als Freilandpflanzen. Heben Sie den Wurzelballen heraus und wählen Sie die besten äußeren Stücke aus. Pflanzen Sie sie in frische Erdmischung. Ihre Topf-Iris werden auf Ihrer Terrasse jahrelang blühen – mit Sonne, Drainage und etwas Platz.
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