Ja, Wurmkot ist sicher – für Pflanzen, Haustiere, Kinder und den Boden selbst. Er enthält keine synthetischen Chemikalien, keine schädlichen Krankheitserreger und keine aggressiven Verbindungen. Für mich ist er das freundlichste Bodenfutter, das man ins Haus oder in den Garten bringen kann.
Ich habe jahrelang Wurmkot mit bloßen Händen angefasst. Nie einen Ausschlag. Nie Juckreiz oder Hautprobleme. Er riecht wie frische Erde nach dem Regen und sonst nichts. Mein Hund steckt jedes Mal die Nase in den Sack, wenn ich ihn öffne. Meine Kinder helfen mir jeden Frühling beim Verteilen auf unseren Gemüsebeeten. Wir bauen dort Tomaten, Salat und Beeren an und essen die Ernte direkt von der Pflanze. Dass Wurmkot für Haustiere sicher ist, gibt mir echte Gelassenheit, wenn der Hund nach dem Ausbringen durch die Beete rollt.
Wurmkot kann Ihre Pflanzen nicht verbrennen, wie es synthetischer Dünger kann. Die Nährstoffe sind im Humus eingeschlossen. Bodenmikroben bauen diesen Humus Stück für Stück ab. Sie setzen Nährstoffe in einem Tempo frei, das Ihre Pflanzen vertragen. Dieser langsame Fluss macht es nahezu unmöglich, Ihre Pflanzen mit einer einzigen Gabe zu überdüngen. Synthetische Salze treffen die Wurzeln hart und schnell. Wurmkot geht stattdessen den sanften Weg.
Das LSU AgCenter bestätigt, dass Wurmkot „sehr mild ist und selbst bei sehr empfindlichen Pflanzen ohne Verbrennungsrisiko eingesetzt werden kann". Das macht ihn ideal für Sämlinge und junge Setzlinge. Die ungiftige Zusammensetzung von Wurmkot bedeutet: keine Handschuhe oder Masken nötig. Keine Bedenken bei Hautkontakt. Keine Angst, wenn ein Kleinkind oder Haustier mal davon probiert. Ein sichereres Bodenprodukt finden Sie nicht im Regal.
Ein Vorbehalt ist dennoch wichtig. Eine Studie der Monash University von Lim et al. aus dem Jahr 2015 ergab, dass zu viel auf einmal den Salzgehalt im Boden erhöhen kann. Hohe Salzwerte bremsen das Wurzelwachstum mit der Zeit. Das macht Wurmkot nicht giftig. Es bedeutet nur, dass wöchentlich eine dicke Schicht aufzutragen Probleme verursacht. Die Lösung ist ganz einfach: Halten Sie sich an die Dosierungsempfehlungen und geben Sie dem Boden Zeit, jede Gabe zu verarbeiten, bevor Sie nachlegen.
Tragen Sie eine 0,5–1,2 cm dicke Schicht als Mulch alle zwei bis drei Monate auf. Für Töpfe verwenden Sie etwa einen Esslöffel pro 2,5 cm Topfdurchmesser. Diese Mengen versorgen Ihre Pflanzen stetig, ohne die Salzwerte zu hoch zu treiben. Ich verwende diese Dosierungen seit drei Jahren ohne Probleme bei jeder Pflanzenart in meinem Garten und Haus.
Verwenden Sie Wurmkot bedenkenlos bei Nutzpflanzen, in der Nähe von Kindern und in Innenräumen. Dass Wurmkot für Haustiere sicher ist, bedeutet: Ihr Hund oder Ihre Katze kann direkt nach dem Ausbringen durch den Garten streifen. Halten Sie die Dosierung ein, und Ihre Pflanzen erhalten stetige Nährstoffe ohne Risiko für Ihre Familie oder Ihren Boden auf lange Sicht.
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