Was sind häufige Probleme beim Zierspargel?

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Liu Xiaohui
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Die meisten Probleme beim Zierspargel fallen in fünf Gruppen: Vergilbung, Nadelfall, Milben, Wollläuse oder Wurzelfäule. Die Umgebung Ihrer Pflanze verursacht diese Probleme. Sie können sie beheben, indem Sie die Pflege Ihres Farns anpassen.

Vergilbung beim Zierspargel versetzt die meisten Besitzer in Panik. Die erste Vermutung ist immer zu viel Wasser, aber das ist oft falsch. Ich habe zwei Wochen lang die Erde meines Farns austrocknen lassen, weil ich dachte, die Wurzeln stünden zu nass. Die Vergilbung wurde nur schlimmer. Es stellte sich heraus, dass die Pflanze in einer dunklen Ecke stand, wo sie nicht genug Licht für die Photosynthese bekam. Als ich sie ans Ostfenster stellte, zeigte sich innerhalb eines Monats neues grünes Wachstum. Um herauszufinden, warum Ihr Farn gelb wird, prüfen Sie zuerst die Lichtverhältnisse. Dann prüfen Sie, ob die Erde zu nass ist. Dann schauen Sie auf die Luftfeuchtigkeit. Lichtmangel verursacht Vergilbung öfter als man denkt.

Nadelfall macht eine Sauerei und sieht beängstigend aus, aber Ihr Farn wirft diese winzigen Phyllokladien aus wenigen klaren Gründen ab. Trockene Luft ist die häufigste Ursache. Zu langes Austrocknen ist die zweithäufigste. Ein plötzlicher Standortwechsel, etwa von draußen nach drinnen, löst es ebenfalls aus. Es gibt aber auch eine gute Nachricht: Zierspargel bildet Abwehrenzyme, die Fusarium-Pilze und die meisten Krankheiten abwehren. Wenn Ihre Pflanze also krank aussieht, liegt das Problem fast immer an etwas in ihrer Umgebung und nicht an einer Infektion. Korrigieren Sie Luftfeuchtigkeit, Licht oder Bewässerung und Sie sollten eine Erholung sehen.

Schädlinge am Zierspargel tauchen meist bei warmer, trockener Luft auf. Spinnmilben sind die schlimmsten davon. Sie spinnen feine Netze an den Unterseiten der Phyllokladien und saugen die Stängel aus, bis der ganze Trieb abstirbt. Wollläuse sehen aus wie kleine weiße Wattebäusche an den Verzweigungsstellen der Stängel. Schildläuse erscheinen als winzige braune Erhebungen, die stillsitzen, aber unter ihrem harten Panzer Pflanzensaft saugen. Ich habe letzten Winter Wollläuse an meinem Farn entdeckt, nachdem ich eine neue Pflanze zu nah daneben gestellt hatte. Es dauerte zwei Wochen mit Alkoholtupfern, bis ich alle beseitigt hatte.

Spinnmilben

  • Wie Sie sie erkennen: Achten Sie auf feine Gespinste zwischen den Phyllokladien und winzige sich bewegende Punkte an der Unterseite der Stängel nahe den Verzweigungen.
  • Behandlungsplan: Besprühen Sie alle Oberflächen mit Neemöl in der auf dem Etikett angegebenen Konzentration alle fünf Tage in drei Durchgängen, um den Vermehrungszyklus zu unterbrechen.
  • Vorbeugungstipp: Halten Sie die Luftfeuchtigkeit über 50 %, da Milben trockene Luft lieben und Pflanzen in feuchten Räumen wie Badezimmern selten befallen.

Wollläuse

  • Wie Sie sie erkennen: Kontrollieren Sie Stängelverzweigungen und neue Triebspitzen auf weiße, flauschige Ansammlungen, die sich beim Berühren klebrig anfühlen.
  • Behandlungsplan: Tupfen Sie jede Ansammlung mit einem in Isopropylalkohol getränkten Wattestäbchen ab, um die Wachsschicht aufzulösen und die Läuse bei Kontakt abzutöten.
  • Vorbeugungstipp: Überprüfen Sie neue Pflanzen immer, bevor Sie sie neben Ihren Farn stellen, da sich Wollläuse schnell zwischen eng stehenden Nachbarn ausbreiten.

Wurzelfäule

  • Wie Sie sie erkennen: Sie bemerken weiche, matschige Stängel an der Basis, einen fauligen Geruch aus der Erde und Wedel, die von unten nach oben vergilben.
  • Behandlungsplan: Nehmen Sie die Pflanze aus dem Topf, schneiden Sie alle schwarzen oder matschigen Wurzeln ab und topfen Sie in frische, gut durchlässige Erde um.
  • Vorbeugungstipp: Verwenden Sie Töpfe mit Abflusslöchern und lassen Sie den oberen Zentimeter der Erde zwischen den Wassergaben abtrocknen, um die Wurzeln gesund und kräftig zu halten.

Ich mache einmal im Monat einen kurzen Check bei meinen Farnen, der etwa fünf Minuten dauert. Ich drehe ein paar Wedel um und schaue mir die Unterseiten der Phyllokladien auf Gespinste oder Schädlingsansammlungen an. Dann prüfe ich die Bodenfeuchtigkeit und passe mein Gießverhalten an, wenn sich die Jahreszeit geändert hat. Zuletzt schneide ich abgestorbene oder braune Stängel mit einer sauberen Schere an der Erdoberfläche ab. Diese kurze Routine erkennt kleine Probleme beim Zierspargel, bevor sie zu großen werden, die Sie die ganze Pflanze kosten können.

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