Die häufigsten Probleme bei Bartiris sind Schwertlilienbohrer, Weichfäule, Blattfleckenpilze, Überfüllung und schlechte Drainage. Die meisten dieser Probleme hängen zusammen. Beheben Sie eines, und Sie verhindern oft das nächste. Hier erfahren Sie, worauf Sie achten müssen und wie Sie jedes Problem in Ihrem Garten lösen.
Meinen ersten Schwertlilienbohrer-Schaden entdeckte ich an einem Maimorgen, als mir wassergetränkte Streifen auf den Blättern auffielen. Die Markierungen sahen aus wie nasse Linien, die über das Laub gezogen wurden. Als ich ein Blatt vom Fächer wegzog, fiel eine dicke rosa Larve heraus. Sie hatte einen Tunnel direkt ins Rhizom gefressen und eine 1,5 Zentimeter große Wunde hinterlassen, die bereits weich war und übel roch. Dieser eine Bohrer öffnete der Fäulnis Tür und Tor.
Bohrer und Fäulnis arbeiten als Team gegen Ihre Iris. Die Larven fressen sich ins Rhizom und hinterlassen offene Wunden. Ein Fäulnisbakterium dringt durch diese Wunden ein und verursacht Rhizomfäule. Festes Gewebe verwandelt sich innerhalb von Tagen in übelriechenden Brei. Stoppen Sie die Bohrer, und Sie stoppen die Fäulnis. Die Minnesota Extension berichtet, dass sich der Schwertlilienbohrer einmal pro Jahr vermehrt. Man findet ihn nur östlich der Rocky Mountains.
Überfüllung ist der häufigste Grund, warum Iris nicht blühen. Rhizome vermehren sich und wachsen mit der Zeit dicht zusammen. Die Mitte des Horstes wird kahl, während neues Wachstum an die Ränder drängt. Überfüllte Rhizome können nicht genug Energie speichern, um Blütenknospen zu bilden. Sie beheben das, indem Sie Ihre Horste alle drei bis fünf Jahre im Spätsommer teilen. Graben Sie den gesamten Horst aus, trennen Sie die äußeren Rhizome ab, entsorgen Sie die alten Mittelstücke und pflanzen Sie mit frischem Abstand wieder ein.
Vorbeugung gegen Schwertlilienbohrer
- Herbstaufräumen: Entfernen und entsorgen Sie im Spätherbst alles abgestorbene Irislaub, da Bohrermotten ihre Eier auf alte Blätter legen.
- Frühjahrskontrolle: Achten Sie ab April auf wassergetränkte Blattstreifen und drücken Sie die Basis betroffener Fächer zusammen, um Larven frühzeitig zu zerquetschen.
- Chemische Option: Bringen Sie Imidacloprid im Frühjahr aus, wenn der Neuaustrieb eine Höhe von 10 bis 15 Zentimetern erreicht hat – das ist das beste Bekämpfungsfenster.
Behandlung von Weichfäule
- Ausgraben und prüfen: Heben Sie das Rhizom an und schneiden Sie mit einem sauberen Messer alles weiche Gewebe weg, bis nur noch festes weißes Fleisch übrig ist.
- Desinfizieren: Legen Sie das beschnittene Rhizom 30 Minuten in eine 10%ige Bleichlösung und trocknen Sie es danach zwei volle Tage in der Sonne.
- Wiederholung verhindern: Pflanzen Sie an einem Standort mit schneller Drainage wieder ein und setzen Sie die Rhizomoberseite voller Sonne und Luftbewegung aus.
Blattflecken und Pilzbefall
- Symptome: Braune oder hellbraune ovale Flecken erscheinen im Spätfrühling auf den Blättern und breiten sich von der Basis des Fächers nach oben aus.
- Maßnahme: Schneiden Sie befallene Blätter bis zum gesunden Gewebe zurück und entsorgen Sie sie im Müll statt auf dem Kompost.
- Vorbeugung: Setzen Sie Ihre Horste 30 bis 60 Zentimeter auseinander und gießen Sie an der Basis statt von oben.
Die beste Gewohnheit, die Sie sich aneignen können, ist das Aufräumen von abgestorbenem Laub jeden Herbst. Das entfernt Bohrereier, bevor sie im Frühjahr schlüpfen. Es reduziert Pilzsporen, die den Winter über auf alten Blättern überdauern. Außerdem verbessert es die Luftzirkulation rund um die Rhizome. Kombinieren Sie dieses Aufräumen mit rechtzeitigem Teilen überfüllter Horste, und Ihre Iris bleiben gesund und blühfreudig für viele Jahre.
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