Was sind die Nachteile von Vertikalgärten?

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Paul Reynolds
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Die Nachteile von vertikalen Gärten sind höhere Kosten, mehr Gießaufwand und Einschränkungen bei den Pflanzen. Diese Kompromisse sind wichtig, wenn Sie über vertikales Gärtnern nachdenken. Die Schattenseiten zu kennen hilft Ihnen zu entscheiden, ob dieser Stil zu Ihnen passt.

Ich spürte die Gießbelastung während meines ersten Sommers mit einem Turm stark. Meine Bodenbeete brauchten während Hitzeperioden alle zwei bis drei Tage Wasser. Der Turm trocknete jeden einzelnen Tag aus. Ein verpasstes Gießen ließ meinen Salat welk und gestresst zurück. Diese ständige Arbeit erschöpfte mich bis August.

Die Wissenschaft hinter diesen Nachteilen vertikaler Gärten erklärt, warum zusätzliche Pflege nötig ist. Vertikale Behälter setzen Erde auf allen Seiten der Luft aus, nicht nur oben. Wind und Hitze ziehen schnell Feuchtigkeit heraus. Die Schwerkraft zieht Wasser nach unten, bevor Wurzeln genug aufnehmen können.

Ich lernte auch, dass heiße Sommertage einen Turm doppelt so schnell austrocknen können wie ein Bodenbeet. Mein morgendliches Gießen war an Tagen über 32 Grad bis Mittag verbraucht. Ich musste jeden Tag ein zweites Mal gießen, nur um die Pflanzen am Leben zu halten.

Die Kosten summieren sich schneller, als neue Gärtner erwarten, wenn Sie Nachteile des vertikalen Gärtnerns mit Standardbeeten vergleichen. Ein Qualitätsturm kostet 100 bis 300 Euro, während ein Hochbeet für 50 Euro oder weniger zu bauen ist. Indoor-Gärtner haben noch höhere Kosten. USDA-Forschung nennt Stromrechnungen als größten Kostenfaktor für vertikale Landwirtschaft mit Pflanzenlampen.

Die Pflanzenauswahl wird beim vertikalen Gärtnern enger. Wurzelgemüse wie Karotten können sich in kleinen Taschen nicht bilden. Schwere Früchte wie Wassermelonen drohen Wandhalterungen zu brechen. Sie geben einige Favoriten auf, um innerhalb der Grenzen des vertikalen Designs zu arbeiten.

Hoher Wasserbedarf

  • Lösung: Fügen Sie selbstbewässernde Reservoirs oder Tropfbewässerung mit Zeitschaltuhr hinzu.
  • Budget-Option: Gruppieren Sie Behälter eng zusammen, damit sie sich gegenseitig beschatten und langsamer trocknen.
  • Zeitspartipp: Mulchen Sie die Oberseite jeder Tasche, um Feuchtigkeit zwischen den Gießvorgängen zu halten.

Höhere Anfangskosten

  • Lösung: Starten Sie mit einem DIY-Palettengarten, der unter 30 Euro an Material kostet.
  • Budget-Option: Kaufen Sie zuerst einen Taschenpflanzer, um zu testen, ob vertikales Gärtnern zu Ihnen passt.
  • Langfristig: Verteilen Sie die Kosten, indem Sie jede Saison einen Turm hinzufügen, wie es das Budget erlaubt.

Begrenzte Pflanzenauswahl

  • Lösung: Konzentrieren Sie sich auf Pflanzen, die in vertikalen Systemen gedeihen, wie Kräuter und Blattgemüse.
  • Budget-Option: Bauen Sie kompakte Buschtomaten an, die für Behälter gezüchtet wurden.
  • Kluger Schachzug: Behalten Sie ein kleines Bodenbeet für Wurzelgemüse und lassen Sie das vertikale System den Rest übernehmen.

Nicht jeder Raum oder Gärtner passt gut zu vertikalen Systemen. Wenn Sie oft reisen oder tägliches Gießen hassen, dienen Ihnen Bodenbeete vielleicht besser. Wenn Sie reichlich Gartenfläche haben, ergeben die zusätzlichen Kosten möglicherweise keinen Sinn für Ihre Bedürfnisse.

Wägen Sie diese Nachteile gegen die Vorteile ab, bevor Sie sich festlegen. Vertikale Gärten glänzen in kleinen Räumen und lassen Sie Lebensmittel anbauen, wo Beete nicht hinpassen. Aber sie erfordern mehr Arbeit und begrenzen, was Sie pflanzen können. Gehen Sie mit klarem Blick hinein und treffen Sie die Entscheidung, die zu Ihren Zielen passt.

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