Wann sollte man den Rasen nicht düngen?

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Benjamin Miller
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Zu wissen, wann man den Rasen nicht düngen sollte, spart Geld und schützt die Umwelt. Verzichten Sie auf Dünger bei Trockenheit, Winterruhe und extremer Hitze über 32 °C. Ebenso bei gefrorenem Boden und vor starkem Regen. Das sind die fünf Situationen, in denen Rasendüngung mehr schadet als nützt.

Ich habe das auf die harte Tour an einem Samstagmorgen gelernt. Ich streute Dünger über meinen Vorgarten und fuhr dann Besorgungen machen. Zwei Stunden später zog ein überraschender Sturm auf. Als ich nach Hause kam, waren leuchtend grüne Ablaufstreifen auf meiner Einfahrt und dem Gehweg. Das ganze Produkt war in den Regenwasserkanal gespült worden. Das war ein schlechter Zeitpunkt zum Rasendüngen und kostete mich eine ganze Packung verschwendeten Dünger.

Die EPA warnt: Rasendüngung vor Wind oder Regen schwemmt Nährstoffe in die Kanalisation. Diese Nährstoffe landen in Seen und Flüssen. Dort nähren sie Algenblüten, die Fische und andere Lebewesen ersticken. Ein schlechter Zeitpunkt zum Rasendüngen ist jeder Tag, an dem die Bedingungen das Produkt vom Rasen wegschwemmen. Es verschwindet nicht einfach. Es gelangt ins Wasser und richtet echten Schaden an.

Gesetzliche Vorschriften unterstreichen diese Bedenken. In New York verbietet das NYSDEC Rasendünger vom 1. Dezember bis 1. April. NDSU-Forschungen zeigen, dass Ammoniak aus Düngerablauf Fische schon bei Konzentrationen von 0,02 ppm im Wasser tötet. Diese Regeln existieren zum Schutz des Wasserlebens. Bei Verstößen drohen Bußgelder – prüfen Sie also Ihre lokalen Fristen, bevor Sie spät- oder frühsaisonale Düngungen planen.

Trockengestresster Rasen

  • Warum auslassen: Gras im Trockenstress stellt die Nährstoffaufnahme ein, um Wasser zu sparen – der Dünger liegt ungenutzt auf der Oberfläche.
  • Verbrennungsrisiko: Das Salz im Dünger entzieht gestressten Halmen Feuchtigkeit und verursacht Verbrennungen zusätzlich zum Trockenschaden.
  • Erst beheben: Wässern Sie Ihren Rasen zurück zur Gesundheit und warten Sie dann zwei Wochen, bevor Sie düngen.

Ruhender oder gefrorener Boden

  • Warum auslassen: Ruhender Rasen hat keine aktiven Wurzeln, die Nährstoffe aus dem Boden ziehen – alles wird beim nächsten Regen weggespült.
  • Rechtliche Frage: Viele Regionen verbieten Winterdüngung zum Schutz der Wasserqualität in den niederschlagsreichen Monaten.
  • Wieder starten: Beginnen Sie erneut mit der Düngung, wenn die Bodentemperatur bei Kaltzeit-Gräsern über 13 °C steigt.

Vor starkem Regen oder Wind

  • Warum auslassen: Heftige Regenfälle spülen Granulat vom Rasen, bevor es sich in der Wurzelzone auflösen kann.
  • Vorher prüfen: Stellen Sie sicher, dass nach dem Ausbringen mindestens 48 Stunden ruhiges Wetter für eine gute Bodenaufnahme folgen.
  • Leichter Regen hilft: Ein sanfter Schauer nach dem Streuen hilft beim Auflösen der Körner, aber ein Sturm erzeugt Abschwemmung.

Die meisten Düngefehler lassen sich vermeiden, indem Sie vorher ein paar Dinge prüfen. Düngen Sie keinen durchnässten Boden. Der Boden kann nichts aufnehmen, wenn er wassergesättigt ist. Düngen Sie nicht bei extremer Hitze, weil gestresstes Gras Nährstoffe nicht verarbeiten kann. Bringen Sie Dünger nicht an windigen Tagen aus, weil Granulat auf Gehwege und Beete geweht wird. Jeder dieser Fehler verschwendet Ihr Geld und kann Ihrem Rasen schaden.

Prüfen Sie das Wetter 48 Stunden vor der geplanten Düngung. Schauen Sie ehrlich auf Ihren Rasen. Wenn er von Trockenheit oder Winterruhe braun ist, wässern Sie zuerst und düngen Sie später. Diese schnellen Kontrollen verhindern die häufigsten Düngefehler. Sie halten Ihr Geld auf Ihrem Rasen und aus dem Regenwasserkanal.

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